Der Dorsch wird in Nordsee und Ostsee geangelt. Er ist nach dem Hering der wichtigste Wirtschaftsfisch Nordeuropas. Die größere, laichreife Form wird in der Nordsee auch Kabeljau genannt. Ausgedehnte Laichwanderungen, keine Schonzeit, Mindestmaß 30 cm.
Weiße Seitenlinie, marmoriert, Färbung nach dem Untergrund. Schnellwüchsiger Raubfisch. Bis 20 Pfund auch in der westlichen Ostsee.
Bei Verfolgung von Heringsschwärmen höher stehend, sonst Nahrungssuche mehr über dem Boden nach Tobiasfischen und kleinen Wittlingen.
Fang meist vom Boot aus. Auch große Dorsche in Tiefen von 5-20 m in der Ostsee. Im heißen Sommer tiefer ziehend. Auch Brandungsangeln auf kleinen Dorsch außerhalb der Laichzeit möglich.
In der Nordsee im Boot weiter draußen an einer Wassertiefe von meist 40 m. Vom Ufer aus nur auf besonderen Fangplätzen um Helgoland.
Pilker ständig anheben und sinken lassen bis zur leichten Bodenberührung, um Tobiasfisch (bester Köder) vorzutäuschen. Im Boot weiter Wurf Lee (Wind weg) einholen dicht über dem Boden. Auf Luv (Wind drauf) herablassen bis auf Grund, dann langsam Schnur heben, mit der Rute spielen und leicht anziehen.
Der starke Biss eines großen Dorsches erweckt den Eindruck eines Hängers.