Jetzt ist sie wieder da, die Zeit an der die Blätter sich Bunt färben und der Wind das Laub um die Häuserecken weht. Jetzt ist somit auch die Zeit wo der "normale" Mensch zu Hause im Kreise seiner Familie bei einer Tasse Tee sitzt und den Kamin anheizt. Ja, der "Normale", aber wir sind Angler (was aber nicht heißen soll wir währen anormal), somit die Menschen die wissen: Herbstzeit ist Raubfischzeit. Doch der Blick in den Angelkatalog lässt uns schwindelig werden. Dort sind Kunstköder in allen Größen, Farben und Materialien. Doch weis ein Jeder auch sie richtig einzusetzen?
Wie Euch schon aufgefallen sein sollte gibt es Wobbler die 2-Teilig sind. Diese haben den Vorteil, gegenüber Einteilern, dass sie sich schon bei leichtem Zug stark bewegen und somit auch Beißfaule Räuber überzeugen anzubeißen. Auch können die Fische schwerer aussteigen da sie flexibler sind. Nachteilig hingegen ist, dass diese Variante schwerer auszuwerfen ist, da sich die Drillinge recht leicht in der Vorfachschnur verwickeln.
Die Tauchschaufel spielt eine wesentliche Rolle wie der Köder geführt wird. Wobbler ohne Tauchschaufel laufen generell an der Wasseroberfläche.
Wobbler mit kleiner Tauchschaufel laufen eher im flachen Wasser und in mittleren Tiefen.
Hingegen welche mit großer Schaufel sehr tief bis Bodennah laufen. Diese sind bei recht flachen Gewässern mit Vorsicht zu führen um Hänger am Gewässergrund zu vermeiden.
Um alle Gewässertiefen abzufischen wurden Wobbler entwickelt, welche eine verstellbare Tauchschaufel besitzen. Diese kann so eingestellt werden das der Köder an der Wasseroberfläche (Bild 1), sowie auch in Bodennähe (Bild 2)läuft.
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal sind schwimmende und sinkende Wobbler. Schwimmende haben den Vorteil, dass der Köder beim stoppen nicht weiter absinkt, sondern auftaucht und somit unnötige Hänger verursacht. Auch kann man ihn in Fließgewässern besser zum Angelplatz treiben lassen. Sinkende hingegen können aufgrund des höheren Gewichtes weiter geworfen werden. Er hat auch den Vorteil, dass er sofort Einsatzbereit ist, wo er hingeworfen wird und nicht erst wie der Schwimmende, der erst unter Wasser gezogen werden muss.
Ein schöner Beitrag wobei ich den Herbst und Winter eher mit der Köderfischangelei verbinde, Wobbler,Twister,Shads etc kommen für mich eher im Frühjahr und Sommer zum Einsatz. Damit will ich nicht sagen dass Wobbler im Herbst und Winter schlechter fangen..
Mfg Daniel
--------------------------------------------------- Willst du Schmetterlinge im Bauch?Steck dir Raupen in Arsch..