Der Stör ist spindelförmig, mit nackter Haut und asymetrischer Schwanzflosse wirkt der Stör haiähnlich. Der Kopf ist zu einem langen Schnabel (Rostrum) ausgezogen und endet leicht nach oben gebogen. Die Unterlippe des unterständigen, zahnlosen Maules ist geteilt und verfügt über vier runde, nicht gefranste Bartfäden. Der Rücken des Tieres ist blaugrau, die Flanken silbriggrau und der Bauch weißlich.
Man findet den Stör vor allem in den Gezeitenzonen der Meere.
Stören stellt man mit schwerer Grund- oder Posenangelei nach, wobei der Köder direkt am Grund angeboten werden sollte, da diese Fische auch ihren Nahrungsbedarf mit Bodentieren und bodenlebenden Fischen decken.
Wer Störe fangen will, sollte Fisch als Topköder berücksichtigen, sofern man es auf kapitalere Exemplare abgesehen hat. Zu bevorzugen sind bodenlebende Fischarten, da diese vom Stör in der freien Natur ebenfalls mit Vorliebe gejagt werden. In Gewässern, in denen Störe nicht so gut abwachsen, kann man auf Würmer, Schnecken, Muscheln und Insektenlarven ausweichen, da er Bodentiere aller Art vertilgt.