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Hallo Petrijünger,
da ich diesen Angelpark kenne und Ihn mit meinem Sohn einmal beangelt habe, möchte gerne den damaligen Angeltag festhalten.
Es war das letzte Wochenende der Sommerferien 2008. Da die die geplante Kanuwanderung mit einem Bekannten ausgefallen war, wollte ich meinen Sohn wenigstens etwas entschädigen und habe Ihm versprochen, an dem o.G. See 24 Stunden Angeln zu gehen. Gesagt getan, das Gerödel ins Auto und um 6:00 Uhr zum See. Dort angekommen, lichtete sich langsam der Nebel und die Sonne brach durch. Um einen Angelplatz auszukundschaften, gingen wir einmal um den See, die linke Uferseite war komplett belegt mit Zelten Womos und Karpfenliegen. Der Grund war, an dem WE war Stör und Welsangeln angesagt. Wir entschieden uns die rechte Seeseite mal zu erkunden. Hier gibt es 2 Stege mit Pontons, von wo geangelt werden kann. Nachdem wir den 1. Steg in Beschlag genommen haben und die Karte gelöst hatten fingen wir an zu angeln. Gegen 9 Uhr war die Sonne schon so stark, dass wir den Schirm aufbauten und uns der ersten Kleidungstücke entledigen mussten. Durch die hohe Temperatur schwammen die Forellen dicht unter der Oberfläche, andere sprangen nur so durch die Luft. Wir angelten mit Wasserkugel und Pilotkugeln gen Seemitte, Oberflächen nah, da hier das meiste Treiben seitens der Forellen statt fand. Als ich die Köder überprüfte und gerade eine Made erneuert hatte, wollte ich den Wurf ausführe. Da schoß unter dem Steg eine Forelle hoch um die Made zu erhaschen, die kurz über der Wasseroberfläche baumelte. Die Forelle landete neben uns auf dem Steeg. Wir waren so Perplex das die Lachs-Forelle ( ca. 55 cm )sich auf der anderen Seite wieder ins Nass verabschieden konnte. Wir also die Ruten raus und umgebaut auf feine Pose und kurzes Vorfach. Made dran und die Posen mit der Hand unter den Steg getrieben. Biss , Eine schöne Lachsforelle von 58 cm. Angespornt ging es weiter, es folgte Biss auf Biss alle unter dem Steg, offensichtlich hatten die Forellen sich da in den Schatten zurückgezogen. Als gegen 14 Uhr die Beißflaute einsetzte, habe ich die Fische auf grund der Temeraturen erst einmal versorgt. Was soll ich sagen ich staunte nicht schlecht 37 Stk. die kleinste 38 cm. Freundlicher Weise durfte ich die Forellen im Kühlhaus vom Betreiber einlagern. Gegen Abend konnten wir dann noch ein paar Rotaugen zum Landgang überreden, so das die Köderfischration auch gesicht war. In der Nacht tat sich nichts mehr außer das die Forellen weiter sprangen und alle paar Minuten eine an den Metallsteg knallte und Junior am einschlafen hinderte. Als wir in den Morgenstunden unser Gerödel wieder einluden, wurde es auf der gegenübeliegenden Seite hektisch. Hier hatte einer einen schönen Biss der ihn ca. 1/2 Std. forderte. Gelandet wurde der zu dem Zeitpunkt, vermutlich größte Wels von 1.48 m, in dem See, nach dem Vermessen und einem Foto wurde dieser dann wieder Relased.
Für uns ging ein Erlebnisreicher Angeltag zu ende, den wir so in dieser Art, wohl nicht mehr so schnell erleben dürfen.
Hier noch einige Infos zur Anlage: Tageskarten können nur unter Vorlage eines gültigen Angelscheines erworben werden. Stammkunden reisen aus dem Ruhrgebiet und aus der Region Wiesbaden öffters an. Das Tubertini Profiteam veranstaltet dort des öffters Wettangeln.
Leider, so finde ich ist Preis für die Tageskarte jedoch schon recht hoch angesiedelt. Der Besatz ist jedoch gut und die Forellen sind meist größer als eine Portionsforelle.
Gruß Markus
Angler sterben nie ..... die riechen immer so
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