Größe: 65 – 70 cm, max. 80 cm Gewicht: 2 – 4 kg, max. 6 kg D III – V 30 – 33; A II – III 27 – 30; l.l. 70 – 85 Verbreitung: im Mittelmeer, im nordöstlichen Atlantik von Skandinavien bis Madeira, vor Island.
Die Brachsenmakrele zeichnet sich durch einen hohen, seitlich abgeflachten Körper aus. Die Rücken- und Bauchflossen sind lang, die Schwanzflosse ist stark eingeschnitten. Alle Flossen sind schuppenbedeckt. Meist leben die Fische in den oberen und mittleren Schichten des offenen Meeres. Ihr Rücken ist graublau, zuweilen graugrün gefärbt und der Bauch und Seiten glänzen bläulich. Verendete Fische verlieren ihren Silberglanz und dunkeln nach. Brustflossen und Augen haben einen goldfarbenen, Rücken und Afterflosse oft einen dunklen Rand.
Das Laichen spielt sich in der Tiefe bei etwa 20°C ab. Man fand den Laich in Tiefen bis zu 2700 m sowohl im Mittelmeer als auch im mittleren Atlantik.
Als Nahrung kleine Schwarmfische. Brachsenmakrelen leben auf offener See in 100 – 300 m Tiefe, im Norden ihres Areals auch noch tiefer.
An den Küsten Westeuropas werden bisweilen verendete Fische gefunden, die von den Herbstströmungen ans Ufer gespült wurden. Auch in der Nordsee hat man sie schon in Trawlnetzen gefunden. Im Mittelmeer sind sie häufiger.
Ihr Fleisch wird oft von parasitischen Würmern befallen, wodurch sich ihr Wert als Nutzfisch verringert. Spezielle Fischzüge auf die Brachsenmakrelen werden an der Westküste der Iberischen Halbinsel veranstaltet, wobei Ende des Winters und zum Frühlingsbeginn Hunderte kleiner Schiffe Hakenschnüre legen, deren Haken in 90 – 110 m Tiefe ansetzen. Manchmal werden je 100 Haken 60 – 70 Fische gefangen.