Größe: 120 -130 cm Gewicht: bis 16 kg Fruchtbarkeit: 10000 – 140000 Eier D III – IV 9 – 11; A III 10 – 13; l.l. 85 – 106 Verbreitung: Einzugsbereich des Nördlichen Eismeeres von der Petschora bis zur Tschuktschen-Halbinsel, Alaska und Kanada.
Charakteristisch für diese Art ist der einen Buckel bildende hohe Rücken. Am unterstänigen Maul reicht der Oberkiefer über den Unterkiefer hinaus und ist zudem hoch und kurz, meist mehr als halb so breit wie lang. Die Augen sind klein. Während der Rücke olivbraun bis dunkelbraun ist, sind die Seiten silbrig, der Bauch silberweiß. An den Schuppen sind silbriggelbe Streifen zu erkennen. Rücken-, Schwanz- und Brustflosse sind hellgrau. Bauch- und Afterflosse heller.
Die zu den größten Maränen gehörende Art wird in Sibirien in der Kolyma bis zu 16 kg schwer, sonst wird sie etwa ebenso groß wie die Große Schwebrenke.
Mit sieben Jahren wird sie geschlechtsreif, ihr Höchstalter ist etwa 15 Jahre. Im Oktober und November laichen die Tiere bei 0°C Wassertemperatur. Ihre Fruchtbarkeit bleibt hinter der anderer Maränen zurück, jedoch sind die Eier ziemlich groß (bis 4 mm im Durchmesser). Nach 4 bis 5 Monaten schlüpfen die Larven.
Meist lebt die Art in Flüssen, jedoch halten sie sich auch in Seen an der Mündung ihrer Zuflüsse auf. Von der Mündung sibirischer Ströme schwimmen die Fische oft ins Brackwasser. Im Herbst verlassen junge wie erwachsene Tiere die kleineren Seen, um im Flussbecken zu überwintern. In größeren Seen, verbleiben sie das ganze Jahr.
Man fängt sie überwiegend mit dem Schleppnetz. In der Vorkriegszeit beliefen sich die Fänge auf etwa 800 Tonnen pro Jahr, heute sind sie bedeutend niedriger. Zur Zeit wird erwogen, diese Art in die Zuflüsse des Weißen Meeres zu übersiedeln.