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Günni Offline

Administrator
Beiträge: 997


29.06.2008 10:10
Blutstriemenschleimfisch antworten
Blutstriemenschleimfisch
(Blennius sanguinolentus)

Größe: 15 – 20 cm, max. 25 cm
Fruchtbarkeit: 3000 – 12000 Eier
D XII – XIII 20 – 22; A II 20 – 21
Verbreitung: im Schwarzen Meer, Mittelmeer und im angrenzenden Teil des Atlantischen Ozeans.

Der Blutstriemenschleimfish hat einen gedrungenen Körper. Die Stirnfühler verzweigen sich bereits an ihrer Basis. Sie sind meistens 4 – 7-fingrig und sind kürzer als die Augen breit sind. Am Hinterrand der vorderen Nasenlöcher befindet sich noch ein Auswuchs, der 2 – 5 Verzweigungen am Ende hat. Die Rückenflosse ist ohne Einschnitt durchgehend und nicht mit der Schwanzflosse verbunden. An den Kiefern befinden sich je 31 – 44 Zähne. Die Grundfarbe des Körpers ist grünlich oder graugelb bis olivfarben. Der Bauch ist gelblich, an den Seiten und auf dem Rücken sind dunkle Flecken. Die Rückenflosse ist ebenso gefärbt wie der Rücken, die Afterflosse ist gelblich, zuweilen rötlich und hat oft kleine Flecken. Die Schwanzflosse und die Brustflosse sind gelblich, erste trägt 3 – 5 Reihen rötlicher Flecken, die Bauchflossen sind ebenfalls gelblich.

Der Blutstriemenschleimfisch beginnt mit dem Laichen früher als die anderen Schleimfische, die Fortpflanzungsperiode dauert von April bis Juni. Vor der Küste werden die Eier in leere Weichtiergehäuse oder auf die Unterseite von Steinen gelegt. Bis zum Schlüpfen der Larven nach 15 – 20 Tagen bewacht das Männchen das Gelege, in dem sich 46 – 61 Eier je cm2 befinden. Insgesamt werden 3000 – 12 000 Eier abgelegt, von denen höchstens 200 unbefruchtet bleiben. Wie bei den anderen Arten auch legen die Weibchen ihre Eier in drei Schüben ab. Anfangs lebt die Brut pelagisch. Noch mit 2 – 2,5 cm Länge kann man sie bis 30 km von der Küste entfernt finden. Zur Ernährung dienen ihr vor allem Algen, tierische Nahrung spielt eine zweitrangige Rolle, meist handelt es sich dann um Weichtiere. Während die Männchen das Gelege bewachen, nehmen sie keine Nahrung zu sich.

Die Fische leben in der Küstenzone zwischen Felsen in größeren Tiefen als die übrigen Schleimfische.

Wirtschaftlich sind die ohne Bedeutung.

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