Größe: 60 – 90 cm, max. 120 cm Gewicht: 12 -15 kg, vereinzelt bis 25 kg Fruchtbarkeit: 100000 – 200000 Eier D1 VII – VIII; D2 I 24 – 28; A II –III 26 – 28; VI 5 Verbreitung: tropische und subtropische Gewässer des Atlantischen, Stillen und Indischen Ozeans.
Der Blaubarsch, ein pelagisch lebender Fisch erreicht mehr als 1 m Körperlänge. Rumpf und Kopfseiten sind mit kleinen Cycloidschuppen bedeckt, Kiefer und Gaumen sind mit kräftigen und scharfen Zähnen bewaffnet. Die erste Rückenflosse ist kürzer und niedriger als die zweite und wird von Hartstrahlen gebildet. Der Rücken ist grünlich bis graugrün gefärbt, Bauch und Seiten unterhalb der Seitenlinie sind silbrig. Am Brustflossenansatz befindet sich ein dunkler Fleck.
Blaubarsche leben meist in größeren Schwärmen in der offenen See, wo sie Schwärme anderer pelagischer Fische verfolgen, die ihre Nahrung darstellen. In manchen Jahren erscheinen sie zu einer bestimmten Zeit in großen Massen auch am Ufer. Sie unternehmen ziemlich weite Wanderungen auf Nahrungssuche, doch ist deren Verlauf bisher noch nicht genau erforscht. Es scheint, dass sie im Sommer nach Norden ziehen, von wo sie im Herbst in südlichere Breiten zurückkehren.
Im Frühjahr und Sommer laichen sie, wahrscheinlich auf hoher See, ihre Eier sind pelagisch. Die Brut hält sich zunächst in größerer Tiefe auf und nähert sich erst mit einer Körperlänge von 10cm der Küste. Von da an ernähren sich die Fische von fremder Fischbrut, vorher fraßen sie vor allem Krustentiere und Larven von Weichtieren.
Blaubarsche werden industriell gefischt, besonders an der amerikanischen Atlantikküste, wo sie mit Schleppnetzen gefangen werden. Die jährlichen Fangmengen belaufen sich insgesamt aus 30 000 – 40 000 t. Sportfischer und Taucher jagen sie auch gern mit Angel und Harpune.