Größe: 5 – 7 cm, max. 9,5 cm Fruchtbarkeit: 500 – 1100 Eier D1 VI; D2 I 8 – 10; A I 10 Verbreitung: Atlantikküste Europas vom Golf von Biskaya bis Trontheim.
Die Bändergrundel ist sehr klein, sie hat einen gedrungenen Körper und eine gut entwickelte Saugscheibe mit glattem Vorderrand. Von den relativ großen Schuppen befinden sich 36 – 43 Stück in der über die Körpermitte verlaufenden Reihe. Die Körperfarbe schwankt von braun bis hellgelb und wird durch eine unregelmäßige Zeichnung aus dunklen Tupfen ergänzt. Die Schuppenränder sind dunkel, 4 – 5 Gruppen größerer dunkler Flecken befinden sich an den Seiten, die erste liegt unter den Brustflossen. Auf den beiden Rückenflossen sind ebenfalls zwei dunkle Fleckenreihen zu sehen und nach oben schließen die Flossen mit einem orangefarbenen Streifen ab. Die Männchen sind heller und kräftiger gefärbt.
Die Bändergrundeln leben in der Uferzone von der Ebbelinie bis in 50 m Tiefe, sie gehen nur selten tiefer. Mit Vorliebe bewohnen sie harten Grund mit Felsbrocken, die oft mit Algen bewachsen sind, sie kommen aber auch Sandboden vor. Im Unterschied zur Strandgrundel schwimmen sie nie in die Flussmündungen.
Sie laichen von April bis Juli, wobei das Weibchen, ähnlich wie bei der Strand- und Sandgrundel, seine Eier in Weichtierschalen abgelegt, wo sie bis zum Schlüpfen vom Männchen bewacht werden. Die frisch geschlüpften Larven sind etwa 3 mm lang und leben bis zu einer Größe von 12 mm pelagisch. Danach stellen sie sich auf das Leben am Boden um.
Wie andere Pomatoschistus-Arten auch, ist die Bändergrundel kurzlebig, sie wird nur 1 – 2 Jahre alt.
Wirtschaftlich ist sie ohne Bedeutung, dient aber anderen Fischarten als Nahrung.