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Günni Offline

Administrator
Beiträge: 997


29.06.2008 23:27
Bachforelle antworten
Bachforelle
(Salmo trutta m. fario)

Größe: 40 – 60 cm, vereinzelt auch 1 m
Gewicht: meist 0,2 – 2 kg, ausnahmsweise bis 10 kg und mehr
Fruchtbarkeit: je Kilo Körpermasse des Weibchens 2000 – 3000 Eier
Verbreitung: mittlere und obere Abschnitte der Flüsse ganz Europas, des Kaukasus, Kleinasiens, Marokkos und Algeriens. Des weiteren in Australien, Neuseeland, Indien, Nordamerika und Zentralafrika eingeführt.

Die Bachforelle besitzt einen sehr muskulösen Körper, der dem Leben in fließenden Gewässern angepasst ist. Entweder endet die Schwanzflosse gerade oder sie besitzt einen leichten Einschnitt. Bei älteren Männchen ist der Unterkiefer hakenähnlich gekrümmt und der Kopf länger als bei den Weibchen. Die Färbung variiert sehr stark. Meist ist der Rücken grünbraun bis graugrün, gelegentlich auch schwarzgelb. Die Seiten und die Bauchpartie sind stets heller. Auf Kopf, Rücken, Seiten sowie Rücken- und Fettflosse befinden sich fast immer schwarze und rote Flecken, die hell umrandet sein können.

Unerlässlich ist für die Bachforelle kaltes, reines Wasser mit hohem Sauerstoffgehalt. Besonders bevorzugen sie reich gegliederte Wasserläufe mit zahlreichen Verstecken bis in eine Höhe von etwa 1500m ü. d. M. Bachforellen besetzen und verteidigen ihr Revier, dessen Grenzen vor allem von der Sichtweite bestimmt werden.

Sie leben vorwiegend von Wasserinsektenlarven, auf das Wasser gefallenen Landinsekten, Fischeiern, Kleinfischen und Fröschen.

Ihre Geschlechtsreife tritt im zweiten bis vierten Lebensjahr ein, bei Männchen meist ein Jahr früher als bei Weibchen. Zum laichen, das von Oktober bis Januar währt, ziehen die Bachforellen stromaufwärts in höher gelegene Flussabschnitte, wobei sie bis 1,5m hohe Hindernisse überwinden. An den Laichplätzen angekommen, schlagen die Weibchen schüsselartige Laichgruben in den Grund und legen ihre Eier ab, deren Entwicklung 100 – 120 Tage dauert.

Die gute Bestandsituation der Nachforelle in den europäischen Gewässern verdanken wir vor allem der künstlichen Aufzucht von Satzforellen. Die Bachforelle gehört zu den wirtschaftlich wichtigsten Süßwasserfischen und besitzt Fleisch von ausgezeichneter Qualität, das hervorragend für eine gesunde Ernährung geeignet ist.

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