Größe: 30 – 40 cm, max. 60 cm Gewicht: 1 – 1,6 kg Fruchtbarkeit: 200000 – 500000 Eier D1 X – XV; D2 II 10 – 12; A II 8 – 13; 30 – 32 Wirbel Verbreitung: im Nordatlantik von den nordamerikanischen Küsten bis vor Europa, wo die Fische bis Nordnorwegen vordringen.
Die Atlantische Makrele hat zahlreiche kleine Flössel hinter der zweiten Rückenflosse und der Afterflosse sowie den kräftigen, langen Schwanzabschnitt mit einer halbmondförmig tief ausgeschnittenen Schwanzflosse. Die Rückenflossen sind ziemlich weit voneinander entfernt, die erste verfügt über mehr als 9 Flossenstrahlen. Eine Schwimmblase fehlt. Auf der oberen Körperhälfte befinden sich auf blaugrünem Untergrund deutliche dunkle Streifen in Zickzacklinie.
Die Atlantischen Makrelen halten sich in großen Schwärmen meist in der Küstenzone auf und schwimmen nur selten über die Schelfgrenze hinaus. Mit Vorliebe bewegen sie sich dicht unter dem Wasserspiegel, dank der fehlenden Schwimmblase können sie von hier rasch bis in 300 m Tiefe hinabsteigen.
Im Laufe des Jahres unternehmen sie große Laich- und Nahrungswanderungen. Sie fressen Zooplankton und Kleinfische, vor allem Sardinen und Sardellen. Im Alter von 3 – 4 Jahre sind sie laichreif die Laichzeit ist von Mai bis Juli, ihre Larven leben pelagisch. Nach dem Laichen ziehen sie nach Norden ihrer Nahrung nach, vor dem Winter ziehen sie sich wieder in den Süden zurück und steigen in größere Tiefen ab.
Ihre wirtschaftliche Bedeutung ist beträchtlich, sie zählen zu den zehn am stärksten befischten Arten der Welt. Im Durchschnitt werden jährlich ungefähr 1 000 000 t gefangen. In letzter Zeit wurden die Bestände überfischt, so dass Höchstfangquoten festgelegt werden mussten. Das Fleisch schmeckt ausgezeichnet und ist fett und saftig. Man bereitet es auf die verschiedenste Art zu.
Häufig werden die Atlantischen Makrelen auch von Raubfischen gefressen.