Größe: 25 – 30 cm, ausnahmsweise bis 50 cm Gewicht: 1 – 1,5 kg Fruchtbarkeit: 20 – 400 Larven D + C 72 – 85 + 0 – XVII + 16 – 24; A 80 – 95; P 16 – 22; V 3 Verbreitung: In der Küstenzone des Nordatlantiks vom Weißen Meer bis zum Golf von Biscaya. Im Sommer halten sich die Tiere in Ufernähe auf, im Winter steigen sie in größere Tiefen ab. Weite Wanderungen unternehmen sie allerdings nicht.
Die Aalmutter besitzt einen gestreckten Körper und einen leicht abgeflachten Kopf. Rücken-, Schwanz- und Afterflosse sind zu einem einzigen Flossensaum zusammengewachsen, in dem zwischen Rücken und- und Schwanzflosse mehrere Flossenstrahlen deutlich verkürzt sind. Die kleinen Bauchflossen befinden sich vor den Brustflossen an der Kehle. Die Aalmutter ist sehr variabel gefärbt. Meist überwiegt ein graugrüner Ton mit unregelmäßigen hellen Flecken.
Mit Vorliebe suchen die Stellen mit Pflanzenbewuchs auf und kommen auch oft im Brackwasser nahe von Flussmündungen vor.
Beide Geschlechter unterscheiden sich durch verschieden große Analpapillen, die bei den Männchen größer sind und zur inneren Befruchtung der Weibchen dienen. Vier Monate nach dem Laichen, von August bis September werden 4 – 5 cm große Jungfische geboren, die sich in den Ovarialkammern des Weibchens entwickelt haben.
Sie leben zunächst am Grund. Man nimmt an, dass sie während ihrer Entwicklung in den Eierstöcken von einem Sekret aus deren Wänden ernährt werden. Die jungen werden in mehreren Schüben geboren, ihre Gesamtzahl hängt von der Größe des Weibchens ab. Die Aalmütter sind mit zwei Jahren geschlechtsreif.
In ihrer Nahrung überwiegen wirbellose Tiere.
Jährlich werden ungefähr 8000 t gefangen. Ihr ziemlich fettiges Fleisch wird vor allem geräuchert geschätzt. Allerdings bekomme die Gräten bei Erhitzung eine grünliche Farbe.
Früher wurden die Fische angesichts ihrer Ähnlichkeit mit den Aalen und deren ungeklärter Fortpflanzung als die Mütter der Aale angesehen.