Größe: 35 - 40 cm, max. 55 cm Gewicht: 0,5 - 1 kg P 20 - 22 Verbreitung: in der Nordsee von der Küste Mittelnorwegens bis Gibraltar, im Westteil des Mittelmeeres im überwiegenden Teil des Atlantischen Ozeans. Im Mittelmeergebiet ist sein Vorkommen mit dem von G. mediterraneus identisch.
In der ersten der zwei Rückenflossen befindet sich bei der Dreibärtligen Seequappe ein einziger Flossenstrahl von auffälliger Länge, während die anderen Strahlen dieser kurzen Flosse kurz und freistehend sind, ohne durch Hautstücke verbunden zu sein. Die zweite Rückenflosse sowie die Afterflosse sind sehr lang. Von den drei Barteln befindet sich eine am Kinn und zwei vor den Nasenöffnungen. In der Bauchflosse zählt man 20 – 22 Strahlen, wodurch man dieser Art von der verwandten Mittelmeer Seequappe unterscheiden kann, deren Brustflosse 15 – 17 Strahlen hat. Nördlich des Areals der Dreibärtligen Seequappe lebt eine weitere Art G. argentatus, die 22 – 24 Flossenstrahle hat. Insgesamt umfasst die Gattung Gausdropaurus 14 Arten. Gefärbt ist die Dreibärtlige Seequappe lachsrot bis braunrot, hier und da mit einem helleren Hauch und mit dunkelbraunen Querbinden und Flecken auf dem Rücken.
Die Kälte liebenden Fische laichen im Winter von Dezember bis Februar. Laich und Larven leben zunächst pelagisch und sind auch zu dieser Zeit wie alle pelagischen Fische silbrig gefärbt. Erreichen sie 5 – 6 cm Körperlänge, sinken sie zum Grund hinab, um nun eine benthische Lebensweise zu führen. Als erwachsene Tiere halten sie sich in Küstennähe (wenn auch nicht direkt am Ufer) in Tiefen von 10 – 50 m auf. Ihre Nahrung besteht aus größeren benthischen Krustentieren und Kleinfischen.
Wirtschaftliche Bedeutung besitzt die Dreibärtlige Seequappe nicht, wird aber bisweilen mit der Angel gefangen.