Größe: 15 - 25 cm, max. 30 cm Gewicht: 0,3 - 0,7 kg Fruchtbarkeit: 2500 - 180000 Eier D XI - XII 8 - 10; A III 5; P I 15 - 16; V I 5 Verbreitung: im Atlantik vom Golf von Biscaya nach Süden entlang der afrikanischen Küste, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer.
Der Braune Drachenkopf hat einen kleinen Körper, der von kleinen ctoiden Schuppen bedeckt wird, die am Hals, an der Brust und an der Basis der Brustflossen fehlen. Auf dem großen Kopf sowie am Körper, besonders unter der Rückenflosse und über der Seitenlinie befinden sich zahlreiche Hautanhängsel. Der größte und auffälligste ist über den Augen entwickelt, am Unterkiefer fehlen sie ganz.
An der Basis des Stachelteils der Rückenflosse und an den Stacheln am Kiemendeckel befinden sich Giftdrüsen. Ihr Sekret gelangt mit den Stacheln in die Wunde und ruft schmerzhafte Endzündungen hervor.
Die Tiere sind graubraun gefärbt und haben dunkle Tupfen und Flecken, die zuweilen in 2 – 3 undeutlichen und unregelmäßigen Querreihen angeordnet sind. Auch die Flossen weisen bisweilen dunkle quer oder längs verlaufende Fleckenstreifen auf.
Die Braunen Drachenköpfe leben in Ufernähe zwischen Steinen versteckt, in Pflanzenwuchs, manchmal auch teilweise in den Sandboden eingewühlt. Sie bevorzugen Tiefen von 20 – 50 m, vereinzelt auch bis 100 m und tiefer.
Sie laichen von Mai bis September in Schüben, die Eier sind pelagisch. Die Larven führen ebenfalls ein pelagisches Leben bis sie 12 – 15 mm lang geworden sind und sich auf den Grund zurückziehen. Mit drei Jahren (die Männchen teilweise schon mit zwei Jahren) sind die Fische laichreif. Als Jungtiere ernähren sie sich von kleinen Wirbellosen, später von Krabben, Garnelen und kleineren Fischen.
Sie sind besonders in der Dämmerung aktiv.
Während ihres Wachstums häuten sie sich periodisch in Abhängigkeit von der Nahrungsaufnahme.
Das Fleisch ist von mittlerer Qualität und wird in einigen südeuropäischen Ländern konsumiert. Größere wirtschaftliche Bedeutung hat die Art jedoch nicht.