Größe: bis 21 cm Fruchtbarkeit: 5000 - 40000 Eier D XIV - XV 8 - 10; A III 8 - 10; l.l. 32 - 34 Verbreitung: im Mittelmeer, im Schwarzen Meer und im angrenzenden Teil des Atlantikufers.
Der Körper des Fünfleckigen Lippfisches ist hochrückig, seine Höhe macht etwa ein Drittel seiner Länge aus. Der Vorderteil der langen Rückenflosse wird von Stachelstrahlen gebildet, der hintere Teil von Weichstrahlen. Er hat eine Afterflosse. Hinter – und Unterrand des Vorderkiemendeckels sind fein gesägt. Bei den Männchen ist die Grundfarbe grünbraun, bei den Weibchen graubraun. In fünf Querreihen stehen braune Flecken. Ein weiterer Fleck befindet sich auf dem Kiemendeckel. Am Anfang der zweiten Hälfte trägt die Rückenflosse zwei große schwarze Flecken, zwei kleinere hellere findet man auf der Afterflosse. Der Teil der Rückenflosse mit dem Hartstrahlen ist dunkelbraun mit einem roten Hauch.
Laichzeit ist von März bis Mai. In 15 cm bis 2 m Tiefe bauen die Männchen ein Nest im Sandboden oder zwischen Steinen. Um das aus Wasserpflanzen errichtete Nest herum legt es einen mit Kieselsteinen und Algen befestigten halbmondförmigen Wall an. Die im Juni auftretende Brut misst 40 bis 65 mm. Die Fruchtbarkeit der Weibchen hängt von ihrer Größe ab, bei 12, 0 bis 16, 5 cm langen Tieren bewegt sie sich zwischen 6600 und 36 000 Eiern. Wahrscheinlich erfolgt das Laichen schubweise, denn man kann in den Eierstöcken Eier verschiedenen Reifegrades finden. Bei einer Wassertemperatur von 16 – 18° dauert die Embryonalentwicklung etwa 5 Tage.
Mit Vorliebe halten sich die Fische am Ufer zwischen Felsen in den Grünalgenbeständen auf.