Größe: 20 - 30 cm, max. 40 cm Gewicht: bis 2,5 kg Fruchtbarkeit: bis zu 390000 Eier D1 11 - 14; D2 20 - 24; D3 18 - 20; A1 30 - 31; A2 19 - 22 Verbreitung: Atlantikküste Europas von Mittelnorwegen bis Gibraltar, Westteil des Mittelmeeres.
Der Franzosenfisch, ein naher Verwandter des Zwergdorsches, unterscheidet sich von diesem außer durch die deutlich hochrückiger Körperform auch durch die langen Bauchflossen, die über die Afteröffnung hinausreichen. Ach die Bartel am Kinn ist länger als die des Zwergdorsches, während der Augendurchmesser bei beiden gleich der Maullänge ist. Die erste Afterflosse setzt weiter an und zwar etwa unter der Mitte der ersten Rückenflosse. Rücken- und Afterflossen stoßen jeweils aneinander, so dass sie zwischen sich keine Lücke lassen. Das Ende der Schwanzflosse ist gerade abgeschnitten. Durch den hohen Rücken ist der Verlauf der Seitenlinie stärker gekrümmt. Der Rücken ist zimtbraun gefärbt, mit 4 oder 5 dunklen Schrägbinden, die Seiten sind gelb bis gelbbraun und der Bauch ist weiß. Am Ansatz der Bauchflossen ist ein dunkler Fleck sichtbar.
Franzosendorsche schwimmen in großen Schwärmen in Küstengewässern in 3 – 300 m Tiefe und kommen näher ans Ufer als die Zwergdorsche. Mit Vorliebe bewegen sie sich über steinigem Grund, zwischen Riffs oder Felsbrocken.
Sie laichen in Untertiefen im März und April, ihr Laich ist pelagisch. Bis ein Jahr alte Fische kommen sehr verbreitet in den Untiefen mit sandigem Grund vor. Sie leben von den verschiedensten Wirbellosen, größere Exemplare auch von Kleinfischen.
Meist werden Franzosendorsche mit Schlepp- und Zugnetzen gefangen, in den letzten Jahren an die 15 000 t pro Jahr. Zwar ist das Fleisch von recht gutem Geschmack, doch verdirbt es rasch. Es wird daher vor allem zu Fischmehl verarbeitet. Von den drei in europäischen Gewässern vorkommenden Arten der Gattung Trisopterus wird T. esmarki am stärksten gefischt.