Größe: 30 - 35 cm, vereinzelt bis 50 cm (in Nordamerika bis 80cm) Gewicht: 1 - 2,5 kg in Europa, 8 - 10 kg in Nordamerika Fruchtbarkeit: 30000 - 60000 Eier je kg Körpergewicht des Weibchens D X - XI 12 - 13; A III 10 - 11; l.l. 57 - 68 Verbreitung: im Donaugebiet und den meisten Ländern Westeuropas, in Großbritannien wurde er erst 1934 eingeführt.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Forellenbarsch aus Nordamerika nach Europa eingeführt. Ursprünglich lebte er im Gebiet des Mississippi und der Großen Seen. Seine Körperform erinnert an den robusten Flussbarsch. Der vordere, stachelige Teil der Rückenflosse ist deutlich niedriger und durch einen tiefen Einschnitt vom mit verzweigten Flossenstrahlen bestückten hinteren Teil getrennt. Die Winkel des großen Maules reichen bis hinter die Augen, die Kiefer sind gut bezahnt. Raue Schuppen reichen in 10 Reihen bis auf die Kiemendeckel. Die Körperfarbe ist grünlich, die Seiten glänzen meist golden oder silbriggrün, der Bauch ist weißgelb gefärbt. Bei erwachsenen Fischen verläuft vom Auge bis zur Schwanzwurzel ein dunkler Steifen, über den ganzen Körper verteilen sich dunkle Flecken und auch auf dem Kiemendeckel befindet sich stets ein großer Schwarzer Fleck. Die Körperfarbe ist jedoch stark veränderlich und passt sich der Umgebung an.
Ursprünglich sollte der Forellenbarsch in Europa die Zahl der wirtschaftlich und sportlich interessanten Fischarten erhöhen. Diese Absicht verwirklichte sich nicht ganz, da diese Art auf unserem Kontinent weniger groß wird und durch ihre Fressgewohnheiten mit den einheimischen Raubfischen konkurriert.
Unter europäischen Bedingungen wird er im dritten oder vierten Lebensjahr geschlechtsreif und laicht dann von Mai bis Juli. Ähnlich dem Zander bereitet das Männchen im Boden ein rundes Nest von 30 – 90 cm Durchmesser vor in das es mehrere Weibchen nacheinander zum Ablaichen lockt. Bis die Larven selbstständig sind, hütet es auch das Gelege.
In der Nahrung haben neben Wasserinsekten und Fischen auch Frösche und Kaulquappen einen großen Anteil, die sonst von anderen Fischarten nur selten gefressen werden.