Größe: 14 - 16 cm, max. 20 cm Fruchtbarkeit: 400 - 3000 Eier D1 VI; D2 I 15 -18; A I 13 - 16; l.l. 58 - 65 Verbreitung: im Schwarzen, Asowschen und Kaspischen Meer und in sie mündende Flüsse.
Die Flussgrundel ist ein kleiner Fisch mit einem großen Kopf, zwei Rückenflossen, deren hintere sich zum Schwanz hin schnell senkt. Rücken und Seiten sind dunkel braungrau bis gelbgrau gefärbt mit einem schwach hervortretenden Mosaik aus ineinander übergehenden Flecken. Die Seiten bedecken 10 – 12 größere und getrennte dunkle Flecken. Auch auf den Flossen befinden sich kleine dunkle Flecken. Die Männchen sind in der Laichzeit fast schwarz und tragen auf den unpaaren Flossen einen gelben Saum.
Die Tiere leben in den Zuflüssen und im Küstenbereich des Schwarzen und Kaspischen Meeres.
Die Fortpflanzungszeit dauert von April bis Juli, im Asowschen Meer von Mai bis Juni. Vor dem Laichen baut das Männchen ein Nest im sandigen Uferstreifen, wo sich hier und da auch einige kleine Steine befinden, auf deren Unterseite die Eier angeklebt werden. In jedes Nest legen mehrere Weibchen ihre Eier ab und das Männchen beschützt dann das Gelege. Die Eier sind groß. Flussgrundeln werden mit zwei Jahren und etwa 10 cm Länge laichreif.
Sie leben vor allem von Krustentieren, aber auch von Würmern, Zuckmückenlarven und Weichtieren. Sie selbst dienen Raubfischen wie dem Zander oder verschiedenen Stören als Nahrung.
Wirtschaftlich haben die Flussgrundeln größere Bedeutung. Im Schwarzen Meer werden jährlich 30 000 t gefangen.