Größe: 10 – 12 cm, max. 16 cm D1 IX; D2 23; A III 23 Verbreitung: Mittelmeer, Atlantikküste von Südskandinavien bis zu den Kanarischen Inseln.
An dem hochrückigen Körper des Eberfisches sitzt ein relativ kleiner Kopf, dessen Kiefer (besonders der Unterkiefer) nach vorn gestreckt sind und eine Saugröhre bilden. Die erste Rückenflosse wird von kräftigen Hartstrahlen geschützt die zweite besitzt nur Weichstrahlen. Das Auge ist auffällig groß, die runden Schuppen sind klein, ihr hinterer Rand ist angehoben und mit einem winzigen kleinen Dorn versehen. Weitere, etwas größere Dornen stehen in der Schuppenmitte, so dass sich die Haut wie Sandpapier anfasst. Die gelbbraunen Männchen haben dunkle Querstreifen.
Laichzeit ist von Juni bis August. Die nur 2 – 2,5 mm langen Larven ernähren sich von kleinem Zooplankton. Eberfische treten recht zahlreich am Rand des Kontinentalschelfs in 100 – 400 m Tiefe auf. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sie sich auch zwischen Korallenriffen aufhalten.
Ziemlich häufig werden sie in Trawlnetzen gefunden, auch wurden sie schon in Thunfischmägen festgestellt.