Größe: 25 - 35 cm, max. 40 cm Gewicht: 200 - 400 g, max. 0,6 kg D II - III 8 - 9; A II - III 5; l.l. 49 - 60 Verbreitung: Südfrankreich, Norditalien, Balkanhalbinsel, Nordgebiete des Karpartenzuges, in der Weichsel, Donau und im Dnestr.
Die Hundsbarbe ist kleiner als die Barbe, ihre Rückenflosse ist niedriger, oben nicht ausgebuchtet und der dritte Hartstrahl ist glatt. Ihre Afterflosse ist länger als die der Barbe und reicht umgeklappt bis zum Ansatz der Schwanzflosse. Auch die Schuppen sind größer. Der Rücken ist braungrün, die Seiten schmutziggelb, der Bauch schmutzigweiß und die paarigen Flossen gelblich. Über den gesamten Körper sind dunkelbraune Flecken verteilt.
Die Hundsbarbe laicht in schnell fließenden Flussabschnitten. In der Fortpflanzungszeit steigt sie gegen die Strömung auf und verteilt den Laich an flachen Stellen in Buchten mit ruhigerem Wasser. Die Jungtiere ernähren sich ebenso wie die erwachsenen Tiere von Bodenlebewesen.
Hundsbarben leben in der Strömung in kleineren Schwärmen in der Nähe des Grundes, hauptsächlich in der Äschenregion, weniger häufig in der Barbenregion. Erwachsene Tiere verstecken sich die meiste Zeit zwischen Steinen oder im unterspülten Ufer. In der hochgelegenen Äschenregion verbleiben sie auch den Winter über, ohne in die tiefere Barbenregion herabzusteigen. Oft bilden sich sehr zahlenstarke Populationen.
Hundsbarben dienen den Raubfischen als Futter, vor allen den Salmoniden (den größeren Forellen und in Osteuropa den Huchen). An Standorten, wo sie mit der Barbe zusammenleben, kommt es zur Kreuzung dieser beiden Arten.