Größe: 30 - 60 cm, max. 90 cm Gewicht: bis 1,3 kg Fruchtbarkeit: 10000 - 45000 Eier D II 14 - 17; A II 17 - 21 Verbreitung: atlantische Küste Europas von Portugal bis zur Ostsee, ausnahmsweise bis zur Südküste Islands, vor Norwegen bis Trondheim, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer.
Der Hornhecht hat einen lang gestreckten Körper mit langen Kiefern, an denen kleine Zähne sitzen. Die Seitenlinie liegt sehr tief. Sein Rücken ist dunkel grünlich gefärbt, die Seiten sind heller und mit einer silbrigen Schattierung und gelblichen Flecken versehen. Zu beiden Seiten zieht sich eine dunklere Längsbinde.
Hornhechte laichen von Ende April bis zum Oktober mit einem Höhepunkt von Mai bis August. Meistens laichen die Weibchen in drei Portionen je Saison in 12 – 18 m Tiefe. Die langen Eierfäden bleiben an Algen und schwimmenden Gegenständen kleben. Bei 20 – 21°C entwickeln sie sich in 14 Tagen bei 12 – 13 °C jedoch in 4 – 5 Wochen. Die Larven leben ähnlich den erwachsenen Tieren pelagisch und ernähren sich vom kleinsten Plankton, später von Fischlaich und als erwachsene Exemplare auch von Kleinfische.
Bei 35 – 45 cm werden sie im zweiten bis vierten Lebensjahr geschlechtsreif. Bei den gefangenen Tieren überwiegen 5 – 9jährige Stücke.
Sie werden von Sportfischern geangelt, im Schwarzen Meer jährlich an die 200 t. Ihr sehr gut schmeckendes Fleisch hat den Nachteil, dass es sich nach dem Kochen grün färbt. Es sieht dann verdorben aus.