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Das Angelforum - Alles rund um Fische und das Fischen
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 E - J
Günni Offline

Administrator
Beiträge: 997


29.06.2008 20:57
Himmelsgucker, Gemeiner antworten
Himmelsgucker, Gemeiner (Sternseher)
(Uranoscopus scaber)

Größe: 15 - 25 cm, max. 35 cm
Gewicht: 0,1 - 0,5 kg, max. 0,8 kg
Fruchtbarkeit: 18000 - 125000 Eier
D1 IV; D2 13 -15; A 13 - 14; P 14 - 16
Verbreitung: im Mittelmeer, Schwarzen Meer und im Atlantik an der ganzen Westküste Afrikas.

Von den nahe verwandten Drachenfischen unterscheidet sich der Gemeine Himmelsgucker besonders durch die deutlich kürzere zweite Rückenflosse und die ebenfalls kürzere Afterflosse, den massigen Kopf und durch das Fehlen der Giftdrüsen unter den stachelartigen Flossenstrahlen der ersten, schwarzen Rückenflosse. Der abgeflachte Kopf hat ein oberständiges Maul und nach oben gerichtete Augen.

Charakteristisch ist für den Gemeinen Himmelsgucker auch ein langer, fleischiger Fortsatz der Unterkieferschleimhaut, der in der Mundhöhle versteckt ist. Er kann aus dem Maul herausgestreckt werden und dient als Köder bei der Jagd. Seine Länge erreicht bis zu einem Drittel der Kopflänge. Die Farbe des Gemeinen Himmelsguckers ist überwiegend graubraun mit unregelmäßig verstreuten hellen Flecken.

Der Fisch lebt in seichten Küstengewässern, meist in den sandigen oder schlammigen Grund eingewühlt, so dass nur der obere Kopfteil mit den Augen und dem lockenden Fortsatz herausschauen.

Beutetiere sind am häufigsten Kleinfische, Krabben und andere Wirbellose.

Die Vermehrungszeit liegt in den Sommermonaten, die Eier sind pelagisch.

Während an der Basis der Stachelstrahlen der ersten Rückenflosse die Giftdrüsen fehlen, sind die an den kräftigen Dornen des Kiemendeckels vorhanden. Sie verursachen schmerzhafte Verletzungen, die allerdings wesentlich weniger gefährlich sind als die von den Drachenfischen zugefügten.

Größere wirtschaftliche Bedeutung haben die Himmelgucker nicht, zuweilen werden sie in den Netzen gefunden. Ihr Fleisch wird besonders für die Zubereitung von Suppen geschätzt.

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