Größe: 30 - 50 cm, Weibchen bis 65 cm Gewicht: 1 - 2 kg, max. 8 kg D1 IX - X; D2 22 - 24; A1 III - IV; A2 20 - 23; P 12 - 14; V I 5 - 7 Verbreitung: im Atlantik vor den Küsten Europas und Afrikas von Südnorwegen bis zum Kap der guten Hoffnung, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer.
Der Heringskönig, ein mittelgroßer Meeresfisch mit hochrückigem, seitlich abgeflachtem Körper hat hohe, hervorstehende Kiefer. Von den zwei Rückenflossen besitzt die erste 9 oder 10 kräftige Stacheln, die erste der beiden Afterflossen wird von 3 – 4 kräftigen Stacheln gebildet, die durch eine Haut verbunden sind. Die zweite Afterflosse besitzt nur Weichstrahlen. Zwischen Bauch- und Afterflossen sowie entlang der Basis von Rücken- und Afterflossen zieht sich beiderseits eine Reihe großer, mit Stacheln bewehrter Schuppen hin. Diese Stacheln stehen auch vor und hinter dem Auge sowie auf dem Kiemendeckel. Kopf und Rücken sind dunkelbraun bis braungelb gefärbt, an den Seiten befinden sich hellere Streifen, der Bauch ist silbergrau. Seitlich ist ein großer, oft rotbrauner Fleck mit gelblichen Rand.
Die Heringskönige leben pelagisch in der Küstenzone, für gewöhnlich in Tiefen von 10 – 50 m, können aber bis 200 m hinabsteigen. Zuweilen kommen sie auch bis an die Oberfläche. Gern halten sie sich in kleinen Schwärmen auf, sie können aber auch einzeln leben. Sie schwimmen nur langsam und legen sich beim Ruhen auf den Boden, aber auch in Bewegung auf die Seite.
Kleine Schwarmfische bilden ihre Hauptnahrung.
Heringskönige laichen von März bis Juni in mehren Portionen, die Eier sind pelagisch.
Ihr Fleisch ist von guter Qualität und erinnert im Geschmack an Krabben du Hummer. Vorwiegend werden sie in Schleppnetzen gefangen, die jährliche Fangmenge schwankt zwischen 1000 bis 5000 t. Die dicke Haut wird zuweilen zu Galanteriewaren verarbeitet.