Größe: 3,5 - 4 m, vereinzelt bis 5 m Gewicht: 150 - 300 kg,in Ausnahmefällen bis 500 kg Fruchtbarkeit: bis 40 Jungtiere Verbreitung: in allen Ozeanen, vor allem in tropischen Gewässern. Vor der europäischen Küste grenzt sein Areal nach Norden hin an die Nordsee, lebt auch im Mittelmeer.
Der Glatte Hammerhai hat seine Augen an den Seiten des hammerförmig ausladenden Kopfes, die Maulspalte ist entsprechend breit. Nach der Meinung verschiedener Fachleute dienen die seitlichen Ausläufer des Kopfes als zusätzliche Stabilisatoren beim Schwimmen, anderen Experten zufolge verbessern sie die Richtungsorientierung des Geruchssinns.
Die Nahrung der Hammerhaie wird vorwiegend von Fischen gebildet, kleinere Exemplare bevorzugen allerdings auch wirbellose Tiere, vor allem Krustentiere.
Hammerhaie zählen zu den lebendgebärenden Arten. Der Embryo ist im Körper der Mutter durch den Dottersack fest mit deren Organismus verbunden. Diese Ernährungsart erinnert an die Ernährung über den echten Mutterkuchen bei den Säugern. Meist werden die Jungen im Spätsommer oder im Herbst geboren.
Die wirtschaftliche Bedeutung ist minimal, da das Fleisch der Hammerhaie für gewöhnlich nicht für Speisezwecke und auch nicht als Grundlage für die Fischmehlproduktion (wie auch bei der Mehrheit der übrigen Haifischarten) verwendet wird. Die harte und grobe Haifischhaut nutzt nämlich die zur Fischmehlherstellung eingesetzten Mühlen schnell ab.
Da bereits mehrere Fälle registriert wurden, in denen Hammhaie Menschen angegriffen, wird diese Art zu den gefährlichen Haiarten gezählt.