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 E - J
Günni Offline

Administrator
Beiträge: 997


29.06.2008 21:20
Graubarsch antworten
Graubarsch
(Pagellus centrodontus)

Größe: 30- 40 cm, max. 60 cm
Gewicht: 1 - 2 kg, vereinzelt bis 5 kg
D XII 10 - 13; A II 12; V I 5 - 6
Verbreitung: an den Ostküsten des Atlantiks von Südnorwegen bis Marokko, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer. Besonders häufig im Süden des Areals.

In der Lebensweise und Körperform ähnelt der Graubarsch den anderen Arten der Gatung Pagellus. Der Körper ist im Vergleich zum Seekarpfen höher und gedrungener. Die Brustflossen sind zwar lang, doch reichen sie im Unterschied zur Rotbrasse nie bis zur Afteröffnung. Das Farbkleid ähnelt sehr dem des Seekarpfens, doch lassen sich beide Arten durch den dunklen großen Fleck oberhalb der Brustflossenbasis am Beginn der Seitenlinie des Graubarsches gut unterscheiden. Die Seitenlinie verläuft im oberen Drittel des Rumpfes und ist gut sichtbar, da durch die Schuppenöffnungen die dunklere Grundfarbe hindurch scheint. Der Rücken ist rotbraun bis ziegelrot gefärbt, die Seiten und der Bauch sind silberweiß. Alle Flossen sind rot bis orangerot.

Die Art lebt meist in Tiefen von 100 – 300 m in der Küstenzone, jüngere Exemplare auch in geringeren Tiefen näher zum Ufer hin. Die Fische unternehmen vertikale und horizontale Wanderungen. Sie können bis 15 Jahre alt werden.

Je nach geographischer Lage verläuft die Fortpflanzung vom Frühjahr bis zum späten Herbst mit einem Höhepunkt im Juli und August. Ähnlich wie bei allen anderen Arten der Gattung sind die Eier pelagisch.

Als Nahrung dienen den Larven Algen und kleine Wirbellose und den älteren Fischen auch Larven und erwachsene Exemplare kleinere Fischarten.

Man fängt sie vor allem in Schleppnetzen vor der Küste Irlands, im Golf von Biscaya und vor der Atlantik- und Mittelmeerküste Spaniens. Jährlich werden in letzter Zeit 12 000 – 15 000 t gefangen, wovon der Hauptteil von der spanischen Fischereiflotte stammt. Das Fleisch ist weiß und schmackhaft.

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