Größe: 80 - 100 cm, vereinzelt 150 - 180 cm Gewicht: bis 50 - 100 kg, in Einzelfällen bis 270 kg D 52 - 54; A 39 - 41 Verbreitung: Meere der tropischen und gemäßigten Zone.
Diese einzige bekannte Art der Familie Lampridae, der Gotteslachs, ist ein auffallendes Tier, sowohl, was die Körperform als auch und vor allem das Farbkleid betrifft. Der Körper ist hoch und fest gebaut, mit einer vorne hohen Rückenflosse und einer niedrigen Afterflosse sowie langen, sichelartig zurück gebogenen Brust- und Bauchflossen. In allen Flossen fehlen Hartstrahlen. Die Seitenlinie hebt sich in einem Bogen über die Basis der Brustflossen, wendet sich dann schräg nach unten und verläuft nun in der Körpermitte. Die Kiefer sind zahnlos. Die herrliche Färbung dieses Fisches lässt keine Verwechslung mit anderen Arten zu. Während die Rückenseite dunkelblau bis metallisch violett gefärbt ist, geht die Farbe der Seiten in einen zarteren blaugrünen Ton mit goldenem bis silbrigem Glanz über. Der Bauch ist rostfarben bis purpursilbern, alle Flossen sind blutrot. Über den Körper sind ohne Regel viele milchweiße, kreisrunde Flecken verstreut.
Gotteslachse leben überwiegend in offener See in 100 – 400 m Tiefe. Am häufigsten werden sie vor Madeira, den Azoren und den Kanarischen Inseln gefangen, doch sind diese Fänge eher zufällig.
Über ihre Biologie ist nicht viel bekannt. Ihre Fortpflanzungszeit fällt in die Wintermonate. Weichtiere, Kopffüßer und vor allem Fische sind ihre Nahrung.
Das fette Fleisch schmeckt ausgezeichnet, ähnlich den Lachsfischen und wird hochgeschätzt. Selten wird ein Gotteslachs mit der Angel gefangen und gelingt es einem Sportfischer, ein größeres Exemplar zu angeln, so gelangt er in den Besitz einer wertvollen Trophäe. Besonders nach Stürmen werden auch vereinzelt ans Ufer geschwemmte Gotteslachse gefunden.