Größe: 8 - 11 cm Gewicht: bis 50 g Fruchtbarkeit: 100 - 400 Eier D II - III 6 - 8; A II - III 5 - 6 Verbreitung: seltener im Fluß- und Bachgebiet von Donau, Weichsel und Don, in einigen Flüssen der Balkanhalbinsel und von Vorder- und Kleinasien.
Der Goldsteinbeißer hat einen lang gestreckten, seitlich einfallenden Körper und erinnert stark an den Steinbeißer. Er hat einen stärkeren knöchernen Dorn unter den Augen und längere Bartfäden, von denen das hintere Paar bis zum hinteren Augenrand reicht, während es beim Steinbeißer höchstens zum Vorderrand reicht. Beide Arten unterscheiden sich auch in der Färbung. De Goldsteinbeißer hat auf der Oberseite des Rückens nur 4 – 12unregelmäßige, dunkelbraune Flecken, an den Seiten 8 – 15 rotbraune oder dunkelviolette Flecken in einer Längsreihe. Die Grundfarbe der Haut ist grauweiß, an den Seiten und am Bauch gelblich. Am Ansatz der Schwanzflosse sind stets zwei dunkle Flecken übereinander, die sich manchmal zu einem Querstreifen vereinen, während der Steinbeißer einen einzigen charakteristischen schwarzen Fleck eher am Oberrand des Schwanzes hat.
Auch der Goldsteinbeißer lebt versteckt und ist meist nachts aktiv, wenn er auf die Suche nach kleinen Bodentieren geht. Doch bewohnt er meist die Oberläufe der Flüsse mit Kies- oder Steinboden und versteckt sich unter Steinen. In den Boden wühlt er sich also nicht ein, da es in seinem Lebensraum keinen Schlamm gibt. Sein Versteck zwischen Steinen verlässt er nur wenn er aufgestöbert wird.
Laichzeit ist von April bis Mai. Die Weibchen legen weniger Eier auf den Sand oder die Steine des Gewässergrundes. Nähere Angaben über die Lebensweise fehlen.