Größe: 30 - 40 cm, max. 52 cm Gewicht: 1 - 2 kg, vereinzelt bis 2,3 kg Fruchtbarkeit: 150000 - 1000000 Eier D1 IV; D2 I 8 - 9; A III 9; P 17 - 18; V I 5 Verbreitung: Schwarzes Meer und Mittelmeer, vor der Atlantikküste Europas und Afrika.
Die Goldmeeräsche besitzt zwischen Kopf und Rumpf einen regelmäßigen, eiförmigen Körperquerschnitt. Die Oberlippe ist dünn und weniger stark als der Augendurchmesser. Am ersten Kiemenbogen befinden sich rund 140 Kiemenreusendornen. Die Unterlippe ist von Schuppen bedeckt. Nach vorn gedreht reichen die Brustflossen bis an den Hinterrand der Augen, wo ein sehr dünnes Fettlid zu erkennen ist. Ist Farbkleid fallen einige charakteristische graubraune Längsstreifen an den Seiten und besonders große, golden leuchtende Flecken auf dem Kiemendeckel sowie goldene Farbtöne an der Kopfunterseite und an den Seiten aus.
Wie alle Meeräschen leben die Goldmeeräschen bevorzugt in Küstengewässern, in Meeresbuchten, in der Nähe von Häfen und dringen auch in Flussmündungen ein. Sie leben überwiegend von Detritus, den sie vom Boden aufsammeln, wie bei der Dicklippigen Meeräsche genauer beschrieben wird.
Verarbeitet wird er im speziell eingerichteten Verdauungsapparat, in dem die Darmlänge 45% der Körperlänge ausmacht.
Das Laichen verläuft je nach Standort zu verschiedenen Jahreszeiten, die Eier sind pelagisch.
Das gut schmeckende Fleisch wird sehr geschätzt und überwiegend frisch verzehrt. Bis zu 80% des Gesamtfanges stammt aus dem Schwarzen Meer, während der Fisch in Nordeuropa und um die Britischen Inseln relativ selten vorkommt.