Größe: 15 - 20 cm, max. 25 cm Gewicht: bis 400 g D XIV - XVII 8 - 10; A III 9 - 10; l.l. 34 - 36 Verbreitung: Atlantikküste Europas und Afrika von Mittelskandinavien bis Marokko, Küste von England und Irland, Westgebiete des Mittelmeers und der Ostsee.
Die Goldmaid hat einen verhältnismäßig hochrückigen Körper und der hintere und untere Rand des Vorderkiemendeckels ist fein gesägt. Die Färbung ist sehr veränderlich und richtet sich nach dem Aufenthaltsort, dem Alter und Geschlecht des Fisches sowie nach der Jahreszeit. Die Grundfarbe ist grünlich oder grünbraun, manchmal ins Rote spielend. Männchen haben hellblaue Streifen an der Kopfunterseite und am Bauch. Hinter dem Auge und auf dem Schwanzstiel befindet sich je ein dunkler Fleck.
Die Fische laichen von Frühlingsende bis Sommeranfang. Wie bei den anderen Arten der Lippfische baut das Männchen zwischen Felsen ein Nest aus Wasserpflanzen und bewacht es bis zum Schlüpfen der Jungen. Zunächst lebt die Brut pelagisch, im Herbst kehrt sie dann zum Ufer zurück.
Die Fische ernähren sich vorwiegend von Weichtieren und kleinen Krustentieren.
Es handelt sich um eine verbreitete Art, die auch vor den nordeuropäischen Küsten häufig ist. Sie hält sich zwischen Felsen in der Flutzone in bis zu 30 m Tiefe auf.