Größe: 1 - 1,8 m, höchstens 2 m Fruchtbarkeit: 20 Junge Verbreitung: im Atlantischen Ozean.
Beim südlichen Glatthai sind beide Rückenflossen fast gleich groß. Die erste ist geringfügig größer und beginnt hinter den Brustflossen, die zweite setzt vor der kleinen Afterflosse an. Er ist grau gefärbt und hat einen helleren Bauch, besonders bei jungen Tieren treten auf dem Rücken und an den Seiten schmutzigweiße Flecken auf.
Die Art ist in den Küstengewässern des Atlantischen Ozeans verbreitet. In Europa reicht die Nordgrenze ihres Verbreitungsgebietes bis Südnorwegen, wohin die Tiere aber nur im Sommer kommen. Die Südlichen Glatthaie leben auch im Mittelmeer, verbreitet sind sie jedoch hauptsächlich in tropischen Gewässern.
Im Gegensatz zu anderen Haifischarten sind sie weniger beweglich und unternehmen auch keine größeren Wanderungen.
Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Weichtieren und am Boden lebenden Krabben, deren Schalen und Panzer sie mit ihren flachen Zähnen zertrümmern. Fische nehmen einen weniger bedeutenden Platz als Nahrung ein.
Wie alle Haie besitzen die Südlichen Glatthaie keine Schwimmblase, so dass ihre große Leber, die mit an Vitamin A reichem Öl gesättigt ist, das hauptsächlich hydrostatische Organ darstellt.
Schon Aristoteles wusste, dass diese Art lebendgebärend ist. Die Weibchen werfen bei einer Geburt bis zu 20 Junge die etwa 15cm lang sind. Während der Entwicklung im Mutterkörper werden sie über eine Art Dotter-Plazenta ernährt, die an den echten Mutterkuchen der Säugetiere erinnert.
Das Fleisch wird wenig geschätzt und nur in geringerem Maße im Mittelmeergebiet konsumiert.