Größe: bis 26 cm Fruchtbarkeit: 2000 - 3000 Eier D 8; A 12 - 13; l.l. 50 - 54 Verbreitung: europäische Westküste von Island bis zum Mittelmeer.
Diese Art hat eine lang gestreckten Körper und große Augen. Das Glasauge besitzt kleine Zähne auf der Zunge und am Mauldach. Der durchscheinende Körper ist auf dem Rücken olivgrün, an den Seiten heller mit einem schwachsilbrigen Streifen, am Bauch silberweiß.
Die Verbreitung führt entlang der gesamten Küste Westeuropas von Island bis zum Mittelmeer. Das Glasauge ist kleiner als der verwandte Goldlachs, von dem es sich auch durch die niedrigere Zahl der Schuppen in der Seitenlinie unterscheidet.
Laichzeit ist im Frühjahr vom März bis Juni. Die Larven haben charakteristisch angeordnete dunkle Flecken. Sie leben zunächst pelagisch, mehr an der Oberfläche, und steigen in größere Tiefen hinab.
Als Nahrung dienen ihnen kleine Krustentiere, Weichtiere und den größeren Exemplaren auch Kleinfische.
Sie halten sich in Tiefen von 50 – 200 m auf, wurden aber auch schon tiefer angetroffen. Der Goldlachs dagegen lebt in Tiefen von 300 – 400 bis 1000 m unter dem Meeresspiegel.
An manchen Orten wird er gefangen und zu Fischmehl verarbeitet. Sein Fleisch schmeckt ausgezeichnet, weshalb man in den letzten Jahren bemüht war, die Fänge zu erhöhen.