Größe: bis 15 cm, meist 10 cm Fruchtbarkeit: 5000 - 20000 Eier D III - IV 11 - 13; A III 14 - 18; 49 - 62 Kiemenreusendornen Verbreitung: Asowsches und Kaspisches Meer, salzarme Teile des nordwestlichen Schwarzen Meeres einschließlich der Unterläufe ihrer Zuflüsse.
Die Kilka besitzt einen gestreckten, seitlich zusammengedrückten Körperbau. Der zugespitzte Bauch endet in gut entwickelte Kielschuppen. Die Art hat einen breiten und lang gestreckten Kopf und relativ große Augen. Der Rücken und die Kopfoberseite sind graugrün bis blaugrün, während der Bauch und die Seiten silbrigweiß oder goldfarben sind. Rücken und Schwanzflosse sind dunkel gefärbt, die übrigen Flossen sind von heller Farbe.
Im ersten Lebensjahr erreicht dieser kleine Fisch 4 – 6 cm, im vierten bis 11 cm. Von April bis Juni laichen die Kilkas bei 5 – 24°C Wassertemperatur, wobei die Laichspiele im Mai ihren Höhepunkt erreichen. Finden sie im Fluss statt, trägt die Strömung den Laich allmählich zurück ins Meer. Zwischen den einzelnen Etappen des portionsweisen Laichens liegen nur wenige Tage. Bei 10°C warmen Wasser dauert die Entwicklung des Laichs etwa 5 Tage, bei 14°C nur 3 Tage und im 22°C warmen Wasser gar nur einen Tag. Die Jungtiere halten sich im gesamten Asowschen Meer oder in den Mündungen großer Flüsse auf, Erwachsene Tiere leben von Zooplankton, die Larven bevorzugen pflanzliches Plankton.
Kilkas sind euryhaline Fische und leben und vermehren sich im Süßwasser wie im Salzwasser bis zu einem Salzgehalt von 1,3%. In manchen Gegenden verbleiben die Tiere ständig im Süßwasser. Sie sind die wichtigsten Planktonkonsumenten im Asowschen Meer ebenso eine bedeutende Nahrungsquelle für die Raubfische.
Ihre wirtschaftliche Bedeutung für die geringe Größe dieser Art beachtlich. Im Asowschen Meer stellen die Kilkas eine der Hauptfangarten dar.