Größe: 1 - 1,8 m, in Ausnahmefällen bis 2 m Gewicht: bis 3 - 17 kg, max. 45 kg Fruchtbarkeit: 15000 - 50000 Eier D 74 - 80; A 45 - 47; 78 - 79 Wirbel Verbreitung: Nordatlantik
Das Verbreitungsgebiet des Gefleckten Seewolfes ist mit dem des Seewolfes identisch, doch steigt er in größere Tiefen hinab (bis 450 m). Er wächst auch schneller und erlangt größere Körpermaße. Seine Zähne sind sichtbar schwächer als die des Seewolfes, da er nur Weichtiere mit dünneren Schalen frisst.
Hauptsächlich ernährt er sich jedoch von Stachelhäutern. Seine entfernt an die Fangzähne der Wölfe erinnernden Zähne brachten der Familie vielen Sprachen der Welt ihren Namen ein (Wolfsfisch, Seewolf u. ä.). Bei allen Seewolfarten werden die Zähne beim Zerknacken der harten Schalen ihrer Nahrung stark abgenutzt und fallen daher den Fischen jährlich aus und wachsen sofort wieder nach. Bis sie ausreichend erhärten, müssen die Seewölfe mit weicher Kost Vorlieb nehmen oder fasten.
Über der grünlichen bis graubraunen Grundfarbe sind am ganzen Körper und auf der Rückenflosse dicht an dicht dunkle Flecken verteilt, selten kommen sie auch an den übrigen Flossen vor. Die Brut und junge Fische sind allerdings wie der Seewolf dunkel gestreift.
Gegen Winterende laichen die Gefleckten Seewölfe an den gleichen Stellen wie die Seewölfe. Ihr Fleisch ist ebenfalls von sehr guter Qualität und schmeckt in jeder Art der Zubereitung. Die Haut wird wie beim Seewolf genutzt. Die Haut des pazifischen Seewolfs nähen die Eskimos in die Nähte ihrer Wasserundurchlässigen Kleider und Schuhe ein, weil diese angefeuchtet anschwillt und die Nähte so abdichtet.
In den letzen Jahren beliefen sich die Jahresfänge auf durchschnittlich 12 000 Tonnen.