Größe: 12 – 18 cm, max. 23 cm Fruchtbarkeit: 20000 – 50000 Eier D II – III 10 – 13; A III – V 17 – 21; l.l. 148 – 165 Verbreitung: nördliche Teile des Atlantiks und Pazifiks, vor allem aber im Nördlichen Eismeer.
Die einzige Art der Gattung Mallotus ist ein kleiner, i großen Schwärmen lebender Meerfisch. Sein Rücken ist stahlblau bis dunkelblau, die Seiten sind silbrigweiß und besitzen eine hellen Mittelstreifen. Die Unterseite von Kopf und Körper weißt einen gelblichen und stellenweise bläulichen Hauch auf.
Lodden leben im offenen Meer weit entfernt von der Küste, manchmal auch in bodennahen Wasserschichten, wo sie Jagd auf Leuchtkrebse und andere Krustentiere machen.
Zum Laichen steigen sie zur Oberfläche auf und schwimmen ans Ufer, wo sie in 30 – 100 m Tiefe über Sandbänken laichen. Meist werden sie im dritten Jahr geschlechtsreif, manchmal bereits im zweiten. In den Laichschwärmen sind 2 – 6 Jahre alte Tiere vertreten. Die Fortpflanzungszeit ist je nach geographischer Lage im März bis September, da die Wassertemperatur 2 – 4°C betrage muss. Laichen die Fische nahe dem Ufer bei starkem Seegang, so tragen die Wellen nicht selten die Fische bis auf den Strand, der dann auf mehreren Kilometern mit verendeten Fischen übersät ist. Bei der Laichwanderung begleiten zahlreiche Fressfeinde die riesigen Loddenschwärme, zu denen vor allem Dorsche, Möwen und Finnwale zählen.
Auch die Fischereiflotillen haben dann Hochsaison. In den vergangenen Jahren wurden durchschnittlich fast drei Millionen Tonnen dieses Fisches gefangen, so dass die Lodde die zweitwichtigste Nutzfischart überhaupt ist. Ihr Fleisch ist sehr wohlschmeckend, besonders als Räucherfleisch. Hauptsächlich werden die riesigen Fänge allerdings zu Fischmehlfutter verarbeitet.