Größe: 25 – 40 cm, ausnahmsweise bis 55 cm Gewicht: bis 1 kg Fruchtbarkeit: 200000 – 300000 Eier D1 VII – IX; D2 18 – 20; A 17 – 20; P 10 – 11 + 3; V I 5 Verbreitung: nach Norden bis zum Polarkreis. Kommt über dem Schelf vom sowjetischen Murmansk die zu den Südgrenzen Marokkos, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer vor.
Die Brustflossen des Grauen Knurrhahns reichen nicht bis zum Ansatz der zweiten Rückenflosse. Charakteristisch für diese Art sind die mit Knochenspitzen versehenen rauen Schuppen der Seitenlinie und die silbrig phosphoreszierenden und weißlichen Flecken auf der Rückenseite. Ansonsten ist der Körper recht variabel gefärbt, wobei graugrüne Töne überwiegen. Der Bauch ist weißlich.
Man kann die Grauen Knurrhähne im seichten Wasser mit Sandboden antreffen, ebenso aber auch im freien Wasser bis in 150 m Tiefe. Im Frühjahr nähern sie sich den Küsten, um sich im Herbst zurückzuziehen.
Die Männchen sind im dritten Lebensjahr mit 18 cm laichreif, die Weibchen erst im vierten Jahr mit etwa 24 cm Länge. Wie bei allen Knurrhähnen zieht sich das Laichen in mehreren Schüben über den gesamten Sommer hin. Die Weibchen sind in den Schwärmen viel zahlreicher als die Männchen. Eier und Larven sind pelagisch, die Jungtiere leben am Grund.
Das Fleisch ist wohlschmeckend und es werden jährlich etwa 4000 – 6000 t davon angelandet. Ein Großteil davon wird zu Fischmehl verarbeitet. Einige Wissenschaftler ordnen den Knurrhähnen auch die verwandten Flughähne (Dactylopteridea) zu, von denen in europäischen Gewässern besonders der Flughahn (Dactylopters volitans) bekannt ist.