Größe: bis 10 oder 12 cm, max. 18 cm D XVI – XVIII 8 – 10; A III 7 – 8; l.l. 38 – 40 Verbreitung: Atlantikküste Europas von Gibraltar bis zu den Lofoten, Westgebiete der Ostsee, Mittelmeer und Schwarzes Meer.
Der Klippenbarsch unterscheidet sich gut durch seine in zwei Reihen stehenden Zähne. Das Maul ist klein und der Rumpf ist gestreckt. Nach hinten ist der Vorderkiemendeckel mit kleinen Dornen ausgestattet. Der Körper ist braun bis rotorange, bisweilen mit einer goldenen Schattierung, der Rücken ist dunkler. Alle Flossen sind rötlich, auf der Rückenflosse befindet sich vorn ein schwarzer Fleck. Ein ähnlicher Fleck wiederholt sich an der Schwanzflossenbasis. Manchmal befinden sich über den Seiten mehrere vertikale dunkle Streifen oder eine hellere Binde zieht sich in der Körpermitte vom Kopf bis zur Mitte der Rückenflosse.
Vom Frühling bis in den späten Sommer ist Laichzeit. Die Eier sind pelagisch, das Männchen bewacht sie nicht, es baut auch kein Nest. Man kann die Eier in Küstennähe beobachten, manchmal auch auf offener See. In den Sommermonaten schlüpfen die Larven sehr rasch, praktisch innerhalb zweier Tage.
Weichtiere und Krustentiere deinen ihnen als Nahrung.
In Nordeuropa ist der Klippenbarsch einer der verbreitetsten Lippfische. Doch ist er nur an bestimmten Stellen seines Areals häufig. Er hält sich zwischen Steinen uns Wasserpflanzen in 10 – 50 m Tiefe auf. Vor felsigen Ufern kommt er häufig in noch geringeren Tiefen vor. Im Winter schwimmt er in tieferes Wasser, ungeachtet dessen wurden auch in der kalten Jahreszeit in Mägen von Möwen Klippbarsche gefunden, so dass sie nicht allzu tief gewesen sein können. Zuweilen treten die Fische in kleinen Trupps auf.