Größe: 13 – 18 cm, max. 20 cm D 50 – 57; A 25 – 31; 60 – 65 Wirbel Verbreitung: vor Europas Küsten vom Golf von Biscaya über England, Island und Skandinavien bis Murmansk, in der Ostsee bis zum Finnischen Meerbusen.
Der gestreckte Körper des Kleinen Sandaales hat eine lange Rücken- und Afterflosse, die Bauchflosse fehlt ganz. Der Oberkiefer ist beweglich und lässt sich nach vorn ausschieben. Der Rücken ist gelb bis blaugrau, die Seiten und der Bauch sind silbrigweiß.
In den verschiedenen Teilen seines Areals überwiegen entweder die Frühlings- oder die Herbstformen, die danach benannt sind, dass sie im Frühjahr oder im Herbst laichen. Beide Formen laichen in etwa 20 m Tiefe auf Sandboden, wobei die Eier an Sandkörnern haften bleiben. Sandaale leben von Zooplankton, im Winter auch von Algen und Larven einschließlich der eigenen. Sie halten sich über Sandböden bis 30 m unter der Oberfläche auf. Sie graben sich in den Sand ein oder schwimmen über ihm mit gesenktem Kopf.
Für Makrelen, Heringe, Dorsche und fischfressende Meeresvögel sind sie wichtige Nährtiere.
Man fängt sie in großen Mengen vor den Küsten Westeuropas, Japans, Koreas und Chinas. Meist wird der Fang zu Fischmehl verwertet. Vor den Küsten Nordeuropas und Ostgrönlands ist der verwandte Sandaal heimisch, der über mehr Wirbel (68 – 73) und mehr Rückenflossenstrahlen (59 – 64) verfügt.