Größe: 2,5 m, ausnahmsweise bis 4 m Gewicht: 1400 kg, max. 2000 kg Fruchtbarkeit: bis 300 Millionen Eier D 16 – 18; A 14 – 18 Verbreitung: auf hoher See in allen tropischen und subtropischen Meeren. Gelangt mit dem Golfstrom bis zur Südküste Norwegens.
Der nackte, schuppenlose Körper des Mondfisches ist mir einer dicken, elastischen Haut bedeckt. Er ist graubraun und am Bauch heller. Rücken- und Afterflosse sind lang und gehen in die rudimentäre Schwanzflosse über.
Oft schwimmt der Mondfisch unter der Oberfläche, so dass die Rückenflosse aus dem Wasser ragt, oder er liegt auf der Seite und lässt sich von den Wellen wiegen. Allerdings dringt er auch in große Tiefen vor.
Seine Fruchtbarkeit ist die größte bei Fischen festgestellte. Seine Larven leben in den tiefen Schichten der freien Meere und unterscheiden sich von den erwachsenen Fischen in Farbe und Form des Körpers, der mit großen Dornen bedeckt ist. Diese schützen die Jungfische vor Räubern und sie verschwinden bei den Erwachsenen.
Als Nahrung dienen dem Mondfisch Zooplankton, Krustentieren, Kopffüßer und kleinere Fische. Oft werden im Verdauungstrakt auch Aallarven in großen Mengen gefunden.
Mondfische werden nur selten im Netz gefunden. Zwar ist ihr Fleisch ungiftig, doch ist es praktisch ungenießbar.