Größe: 40 – 80 cm, max. 1,30 m Gewicht: 1 – 8 kg, in Ausnahmefällen bis 11 kg Fruchtbarkeit: bis 2,8 Millionen Eier von 1,1 – 1,2 mm Durchmesser D1 11 – 14; D2 11 – 21; D3 15 – 20; A1 24 – 34; A2 16 – 21; P 16 – 20; V 6 Verbreitung: im Atlantischen Ozean von der Küste Islands und Nordnorwegens bis vor Nordafrika, im westlichen Teil der Ostsee und des Mittelmeers.
Die erste Afterflosse des Pollacks beginnt ungefähr unter der Mitte der ersten Rückenflosse, die Schwanzflosse ist nur sehr schwach eingeschnitten. Erkennungsmerkmale sind das Fehlen der Kinnbarteln, die sonst typisch für die Dorsche ist und die auffällig über der Brustflosse nach oben gebogene Seitenlinie. Der Unterkiefer ist länger als der Oberkiefer, die Bauchflossen sind sehr kurz. Auf dem Rücken ist der Pollack dunkel zimtfarben bis olivgrün, an den Seiten geht die Färbung ins Gelbgrün bis Grau über, und ist mit einem unregelmäßigen Netz bräunlicher bis gelber Flecken versehen. Der Bauch ist weiß gefärbt, die Seitenlinie ist dunkel.
Pollacks leben im Pelagial in kleineren Schwärmen in der Küstenzone bis 200 m Tiefe. Größere Exemplare kommen häufig an Riffen über hartem Grund vor, während die kleineren Exemplare Sandboden bevorzugen.
Die Laichzeit dauert von Januar bis Juni, gelaicht wird bei 8 – 10°C warmen Wasser, meist in Tiefen bis 100 m. Die Larven sind pelagisch und leben von in Ufernähe schwimmendem Plankton. Erwachsene Pollacks jagen Kleinfische.
Die jährlichen Fänge erreichen in letzter Zeit Höhen von 6 – 12 000 Tonnen, woran vor allem die skandinavischen Länder, Großbritannien und Spanien beteiligt sind. Das Fleisch ist trocken, von keiner besonders guten Qualität, stark gefärbt und wird frisch sowie trocken konsumiert.