Größe: 30 – 60 cm, max. 1 m Gewicht: 10 – 15 kg Fruchtbarkeit: 50000 – 300000 Eier D1 V; D2 I 8 – 9; A I – II 8; P 12 – 13 Verbreitung: im Mittelmeer und Schwarzen Meer, an der Atlantikküste Spaniens, Portugals und Südfrankreich.
Die Pfeilhechte werden mit Recht als sehr gefährliche Fische bezeichnet, da sie eine Reihe von Unfällen mit Menschen verursacht haben. Die von ihnen zugefügte Wunde hat keinen zackigen Rand wie die eines Haifisches. Auch unternehmen die Pfeilhechte immer nur einen einzigen Angriff auf ihr Opfer. Sie verstehen es, schnell anzugreifen und mit ihren starken und mit scharfen Zähnen versehenen Kiefern gefährliche Wunden zu schlagen.
Alle Pfeilhechte haben eine hechtähnliche Körperform, was ihnen ihren Namen eingebracht hat. Der Gemeine Pfeilhecht ist der kleinste seiner Gattung und auch weniger unter den Tauchern gefürchtet. Nur selten greift er sie an, meist dann, wenn die harpunierte Fische bei sich tragen. Mit Vorliebe verfolgen sie aber auch nächster Nähe das Tun der Taucher.
Laichzeit ist von April bis September, die Weibchen legen in mehreren Raten pelagische Eier ab. Von früh auf ernähren sich die Jungtiere von Fischen.
Das zarte Fleisch ist sehr wohlschmeckend. Zusammen mit dem Barrakuda werden in europäischen Gewässern jährlich ca. 2000 – 3000 Tonnen gefischt. Auch die Sportangler schätzen ihn als Fangobjekt.