Größe: 20 – 30 cm, max. 45 cm Gewicht: 0,3 – 0,8 kg D1 V – VII; D2 29 – 33; A II 30 – 35; l.l. 76 – 79 Verbreitung: Schelfe des Atlantischen Ozeans von Mittelnorwegen bis zum südlichen Afrika, Mittelmeer und Schwarzes Meer.
Das Petermännchen hat einen seitlich zusammengedrückten, gestreckten Körper und eine auffällig lange zweite Rückenflosse und eine ebenso lange Afterflosse. Unterhalb der Brustflossen befinden sich am Hals die Bauchflossen. Cycloidschuppen bedecken den Körper, eine Schwimmblase fehlt. Charakteristisch für diese Art sind zwei kleine Stacheln vor den Augen, die den übrigen drei rezenten Vertretern der Gattung Trachinus fehlen und eine größere Anzahl schmaler dunkler Streifen die an den Seiten schräg nach hinten verlaufen.
Tagsüber verharren die Petermännchen meist im Sand eingewühlt, aus dem nur die auf dem Scheitel befindlichen Augen hervorragen. Nachts schwimmen sie dann in die oberen Wasserschichten. Im Sommer leben sie in Untiefen vor der Küste, im Herbst ziehen sie sich in tieferes Wasser zurück, so dass sie zuweilen in bis zu 100 m Tiefe angetroffen werden.
Laichzeit ist von Juni bis August, die Eier sind pelagisch.
Petermännchen ernähren sich von Kleinfischen, Sandgarnelen und weiteren Krustentieren.
An der Basis der Brustflossen und der ersten Rückenflosse sowie an den Stachelausläufern des Kiemendeckels befinden sich Giftdrüsen. Ihr Sekret wirkt als starkes Blut- und Nervengift und kann bei Verletzungen oft zu größeren Problemen führen.
Trotz ihrer Giftigkit werden die Petermännchen ihres wohlschmeckendes Fleisches wegen gefangen. Dabei muss man aber mit dem Fisch sehr vorsichtig umgehen.
Größere wirtschaftliche Bedeutung haben die Fische nicht, bisweilen findet man sie in Aquarien.