Größe: 40 – 50 cm, max. 85 cm Gewicht: 1 – 3 kg, ausnahmsweise bis 7 kg Fruchtbarkeit: 400000 – 500000 Eier D1 XXI – XXIV; D2 II 13 – 16; A II 11 – 13; 53 – 54 Wirbel Verbreitung: an der Ost- und Westküste des Atlantiks in Gewässern über 15°C, in der Nordsee, im Mittelmeer und in manchen Jahren im Schwarzen Meer.
Die Pelamide ist ein naher Verwandter der Makrelen und Thunfische, denen sie in der Körperform und der größeren Flösselzahl oben und unten am Schwanzstiel ähnelt. Von den sechs bekannten Arten dieser Gattung leben nur zwei im Atlantik, die Pelamide ist von ihnen die wirtschaftlich bedeutungsvollste. Sie hat eine charakteristische Färbung mit 7 – 9 dunklen Schrägstreifen auf der oberen Körperhälfte.
Sie ist ein ausgezeichneter Schwimmer und ernährt sich schon mit 2 – 3 Monaten von Fischen. Sie frisst vor allem Sardellen, Sardinen und Makrelen. Als schnellwüchsiger Fisch misst sie mit drei Monaten bereits bis zu 35 cm und wiegt etwa ½ Kilo.
Die Laichzeit beginnt im April mit einem Höhepunkt im Juni. Danach lösen sich die Schwärme auf und die Fische kommen näher ans Ufer. Vor dem Winter entfernen sie sich wieder von der Küste.
Das Fleisch der Pelamide ist sehr schmackhaft und recht fett. Meist werden die Fische mit Schleppnetzen und Wadennetzen gefangen. Jährlich liegen die Fangquoten zwischen 35 und 60 000 t, wovon ein Großteil auf europäische Gewässer entfällt.