Größe: 8 – 10 cm, max. 13 cm D II – III 6 – 7; A II – III 5 – 6; l.l. 40 – 46 Verbreitung: Dnestr, Don, Donau und Wolga mit ihren Nebenflüssen.
Die Körperform des Weißflossengründlings ist spindelähnlich, die Bartfäden reichen bis unter den Hinterrand der Augen. Sein Hals ist schuppenlos und nackt. Wie beim Schneider, doch weniger markant, ist die Seitenlinie von dunklen Flecken gesäumt. Auch an den Seiten befinden sich dunkle Flecken.
Weißflossengründlinge kommen im Einzugsgebiet des Dnepr und Don, der Wolga und Donau vor. Sie suchen tiefere, schwach strömende Flussabschnitte auf, halten sich aber auch in den Verbindungsarmen von Überschwemmungsseen auf.
Angaben über Wachstum, Vermehrung und Nahrung fehlen bisher.
Die Fische sind ohne wirtschaftliche Bedeutung, dienen aber den Raubfischen als nahrung. Manchmal werden sie al Köderfisch verwendet.
Aus dem Donaugebiet ist auch der Steingreßling bekannt, der als einziger europäischer Gründling einen beschuppten Hals besitzt. Seine Barteln reichen bis zum hinteren Rand des vorderen Kiemendeckels. Er hält sich in den Oberläufen besonders in der Äschen- du Barbenregion in Strömungen und Stromschnellen dicht über steinigem Grund auf.
Wegen seiner Kleinheit und der versteckten Lebensweise entgeht er im Allgemeinen unserer Aufmerksamkeit. Seine Bestände gehen zurück und man kann ihn als gefährdete Art bezeichnen. In seiner Reihe von Ländern ist der Steingreßling geschützt.
Aus dem Einzugsgebiet von Donau und Dnestr ist uns auch der Kessler-Gründling bekannt, der als einziger 8 Weichstrahlen in der Rückenflosse hat (alle anderen haben 7). Seine Bartfäden sind etwas kürzer als die des Steingreßlings, auch hat er im Unterschied zu diesem einen kahlen Hals.