Größe: 8 – 15 cm, max. 20 cm Gewicht: bis 300 g D1 VI – VII; D2 21 – 25; A I 24 – 26; l.l. 64 – 67 Verbreitung: im Atlantik von Südschweden bis zum Süden Afrikas, im Mittelmeer. Fehlt im Schwarzen Meer.
In der Körperform erinnert die Viperqueise an das Petermännchen. Außer der Farbe unterscheidet die beiden Arten die verschiedene Brustflossenform und das Fehlen der kleinen Stacheln vor den Augen, die das Petermännchen auszeichnen. Die erste Rückenflosse ist bei beiden Arten fast schwarz, doch ist sie von anderer Form und hat verschieden lange Flossenstrahlen. Die Schwanzflosse ist gewöhnlich schwarz gesäumt.
Anders als ihre Verwandten hält sich die Viperqueise ständig im Flachwasser im Sandboden eingegraben auf und ist häufig die Ursache für gefährliche Verletzungen. Am Brustflossenansatz und an den Kiemendeckelausläufen besitzt sie Giftdrüsen, deren Sekret von sehr starker Wirkung ist und diese Art zu einem der giftigsten Fische überhaupt macht.
Nach verschiedenen Autoren ist die Viperqueise der giftigste Fisch in Europa. Bei einer Verletzung wird empfohlen, die Wunde aufzuschneiden, das Blut herauszupressen und rasch ärztliche Hilde aufzusuchen.
Die Laichzeit liegt in den Monaten Mai bis September, Eier und Larven entwickeln sich pelagisch.
Überwiegend sind wirbellose Bodentiere die Nahrung der Fische.
Zuweilen finden sie sich in den Fängen der Fischer, wegen ihrer geringen Zahl und ihrer Kleinheit sind sie aber bedeutungslos.