Größe: 12 – 15 cm, max. 22 cm Gewicht: 50 – 70 g, max. 110 g D1 VII – VIII; D2 13 – 15; A I 14 – 16; l.l. 54 – 62 Verbreitung: Atlantikküste Europas und Nordafrikas von Nordengland bis zum Kap Verde, westlicher Teil des Mittelmeeres.
Der Streifenfisch ist der häufigste Vertreter seiner Familie, der in nordeuropäischen Gewässern vorkommt. Er hat einen gestreckten, schlanken Körper mit zwei mit Cycloidschuppen bedeckten Rückenflossen. Sein Rücken ist graugrün gefärbt, die Schuppen sind schwarz umrahmt. An den Seiten zeiht sich ein deutlich sichtbarer silbriger Streifen hin, die Bauchseite ist ähnlich silbrigweiß.
Die Streifenfische laichen vom späten Frühjahr bis Ende Juli. Ihre Eier haften mit speziellen Haarfasern an Wasserpflanzen (etwa wie bei der Gattung Belone).
Kleine Krustentiere und ab und zu auch Fischlaich bilden ihre Nahrung.
Über Sand- und Lehmboden in Küstennähe treten sie bis 20 m Tiefemassenhaft auf und lassen sich leicht mit Ringwaden fangen.
Ihre Bedeutung ist angesichts der geringen Größe unwesentlich, zuweilen werden sie zu Fischmehl verarbeitet. Auch dienen sie größeren Fischarten als Nahrung.