Größe: 3 – 5 cm, vereinzelt bis 8 cm Fruchtbarkeit: 500 – 1000 Eier D1 VI; D2 I 8 – 10; A I 8 – 10 Verbreitung: an der europäischen Atlantikküste südlich vom Polarkreis, in der Ostsee, dem Mittelmeer, Schwarzen Meer und Asowschen Meer.
Die Arten der Gattung Pomatoschistus zeichnen sich durch ihre symmetrische Schwanzflosse und dadurch aus, dass ihre vorderen Nasenlöcher nicht röhrenartig verlängert sind. Während die Seiten des Körpers mit ctenoiden Schuppen bedeckt sind, bleiben Kopf, Hals, Bauch und die Brustflossenbasis meist nackt. Die Bauchflossen wachsen zu einer Saugscheibe zusammen, mit deren Hilfe sich die Fische an Steinen und anderen Gegenständen am Boden festhalten.
Die Strandgrundel ist ein kleiner Fisch mit festem Körper und recht langem Schwanz. Die Saugscheibe ist am Rand glatt und ohne Vorsprünge. Im Verhältnis zur Körpergröße sind die Schuppen mittelgroß und stehen in der über die Körpermitte verlaufenden Reihe zu 39 – 52. Die Grundfärbung schwankt von hellgrau über sandgelb bis zimtbraun. Über den Körper breitet sich ein netzartiges Muster kleiner Tupfen und heller, sattelartiger Flecken auf dem Rücken sowie dunkler Striemen auf den Seiten aus. Die Männchen sind von den Weibchen etwas verschieden gefärbt, an den Seiten haben sie Querbinden und am Hinterrand ihrer ersten Rückenflosse befindet sich ein dunkler Fleck.
Die Strangrundeln kommen sehr nahe dem Ufer auf Sand- oder Schlammgrund sowie in Flussmündungen vor.
Das Laichen findet in der Zeit von April bis August (meist im Mai oder Juni) statt, wobei die Weibchen ihre Eier in leere Weichtiergehäuse, z. B. in Austernschalen legen. Eine gewisse Zeit bewacht das Männchen das Gelege und auch die geschlüpften Larven.
Wegen ihrer geringen Größe haben die Strandgrundeln nur Bedeutung als Nahrungsquelle anderer im Litoral lebender Fischarten. Zuweilen kann man sie auch in Meeresaquarien bewundern.