Größe: meist 25 – 30 cm, vereinzelt bis 50 cm Gewicht: bis 1,5 kg Fruchtbarkeit: 3000 – 130000 Eier D1 VIII; D2 I 28 – 34; A1 II; A2 I 23 – 29; V I 5; P 20 – 21 Verbreitung: im Ostatlantik vom norwegischen Trondheim bis nach Südafrika, im Mittelmeer und im Schwarzen Meer, vor der argentinischen und brasilianischen Küste.
Zu den Kennzeiche der Bastardmakrele gehört ei schlanker, seitlich stark zusammengedrückter Körper, eine schmale Schwanzwurzel und besonders die gekrümmte und von Knochenschildern gesäumte Seitenlinie. Besonders am Schwanz sind die Knochenplättchen mit nach hinten gerichteten scharfen Dornen bewehrt.
Eine der sechs an europäischen Küstengewässern auftretenden Stachelmakrelen-Arten ist die Bastardmakrele. In ihrer Körperfarbe überwiegt eine graublaue Schattierung. An Kopf, Brust- und Schwanzflosse kommt noch ein gelblicher Hauch hinzu.
Die pelagische, meist in offenen Gewässern über dem Kontinentalschelf lebende Art bildet große Schwärme und unternimmt lange Wanderungen. Zum Sommeranfang ziehen sie sich auf der Nahrungssuche in den Norden zurück, mit der allmählichen Abkühlung des Wassers kehren sie wieder in den Süden zurück.
Sie fressen Zooplankton, größere Tiere dann Kleinfische, besonders Heringsartige.
In der gemäßigten Zone beschränkt sich die Laichzeit auf den Sommer, in tropischen Gewässern vermehren sich die Fische das ganze Jahr über. Die Eiablage geschieht schubweise.
Die Bastardmakrelen sind wichtige Industriefische, von denen jährlich 120 000 – 250 000 t angelandet werden. Ihr Fleisch ist wohlschmeckend.