Größe: 10 – 15 cm, max. 22 cm Fruchtbarkeit: 500 – 2500 Eier D1 IV –VI; D2 6 – 8; A 5 – 7; l.l. 32 – 35 Verbreitung: entlang der Nordwestküste Europas bis Murmansk, im Westen der Ostsee.
Der Kopf und der Vorderkörper des Steinpickers ist auf der Bauchseite abgeflacht. An der Schnauzenspitze sitzen zwei Paare kräftige Knochenstrahlen. Ähnliche Stacheln befinden sich auf den Kiemendeckeln. An der Kopfunterseite befindet sich eine Bartelreihe. Auf der Brust verlaufen eine Reihe paariger Knochenschilde ohne Mittelreihe. Rücken und Flanken sind dunkelbraun gefärbt mit vier nicht immer deutlichen dunklen Streifen. Der Bauch ist hell, zuweilen mit dunkleren Flecken versehen. Dunklere Flecken oder Streifen schmücken auch die gelblichen Flossen.
Die Steinpicker laichen von Februar bis Mai, die relativ großen Eier werden an Braunalgen abgelegt. Die gelblichen bis orangefarbenen Eier haben eine kräftige Eihülle, sie entwickeln sich sehr langsam, die Entwicklungszeit beträgt wahrscheinlich bis zu einem Jahr. Die Larven leben pelagisch, erst mit etwa 20 mm sinken sie auf den Grund, wo sie eine benthische Lebensweise führen.
Nach einem Jahr sind die 6 – 7 cm lang, nach zwei 10 bis 11 cm. Mit 3 – 4 Jahren erreichen sie die Geschlechtsreife. Die Brut ernährt sich anfangs von Plankton, später von benthischen Krustentieren, Würmern, Weichtieren und Schlangesternen.
In der Nordsee leben die Steinpicker in der Küstenzone 20 – 70 m, im Weißen Meer 3 – 35 m tief. Im Winter zeihen sie sich in tieferes Wasser (bis 270 m) zurück. Sie bevorzugen Sandboden, komme aber auch über steinigem Grund vor.
Die wirtschaftlich bedeutungslosen Fische geraten von Zeit zu Zeit beim Garnelenfang in Trawlnetze.