Größe: 50 – 80 cm, max. 1 m Gewicht: 2 – 12 kg, max. 25 kg Fruchtbarkeit: 1 – 10 Millionen, max. 15 Millionen Eier D 57 – 72; A 42 – 56; P 11 – 12 Verbreitung: im Atlantischen Ozean von Mittelnorwegen bis Gibraltar, in der Ostsee, dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer.
Der Körper des Steinbutts ist hochrückig, ziemlich kräftig, rund bis fast kugelförmig und mit einem großen Kopf versehen. Noch vor den Augen beginnt auf dem Kopf die Rückenflosse, deren erste Strahlen nicht frei stehen. Anstatt Schuppen wird die Körperoberseite von unregelmäßig verteilten, kleinen kegelförmigen Kochenhöckern bedeckt. Die auf beiden Seiten verlaufende Seitenlinie macht über den Brustflossen einen Bogen. Je nach Untergrund ist die Färbung sehr verschieden. Die obere, linke Seite ist zumeist graubraun bis olivbraun mit zahlreichen dunkelbraunen Tupfen, die sich auch auf die Flossen ausdehnen. Dagegen ist die Unterseite meist hell und nicht pigmentiert.
Steinbutte leben am Boden in seichten Küstengewässern und kommen bis in 80 bis 110 m Tiefe vor.
Mit fünf Jahren sind sie laichreif, von April bis August laichen die Fische unweit der Küste in einer Tiefe von 10 – 40 m. Sie produzieren riesige Mengen an Eiern. Die Larven sind zunächst pelagisch, symmetrisch und mit einer Schwimmblase ausgerüstet. Bei einer Körperlänge von 25 – 30 mm kommt es bei ihnen zu einem Aufwärtswandern des rechten Auges und die Larven gehen zum Bodenleben über. Die Brut lebt auf Sandbänken nahe des Ufers und ernährt sich von wirbellosen Bodentieren.
Steinbutte sind wegen ihres ausgezeichnet schmeckenden, weißen Fleisches sehr gefragt. Man fängt sie meist mit Schleppnetzen und Hakenschnüren, jährlich werden 8000 – 10 000 t angelandet.