Größe: 20 – 30 cm, max. 40 cm Gewicht: bis 1,5 kg D1 IV; D2 I 8 – 9; A III 8 – 9 Verbreitung: im Atlantischen Ozean entlang der gesamten Westküste Afrikas, an europäischen Küsten bis zum Golf von Biscaya, im Mittelmeer, Schwarzes Meer und Asowschen Meer. Zusammen mit M. auratus und M. cephalus wurde die Springmeeräsche in das Kaspische Meer ausgesetzt, wo sie sich ebenso wie M. auratus gut akklimatisierte und sogar schneller wächst als an ihren ursprünglichen Standorten.
Die Körperform der Springmeeräsche ähnelt ganz de anderer Meeräschen-Arten, nur der Kopf erscheint von oben gesehen mehr zugespitzt. Die Schuppen reichen bis zur vorderen Nasenöffnung, manchmal noch weiter bis zur Schnauzenspitze. Die letzten 8 – 10 Schuppenreihen sind äußerst klein. Die Oberlippe ist dünn und die Seiten des Unterkiefers sind von Schuppen bedeckt. Am ersten Kiemenbogen sind 65 – 70 Reusendornen zu finden, das Fettlid ist rudimentär. Rücken und Seiten sind graubraun bis graublau gefärbt und haben Längsbinden auf goldfarbenem Grund. Auch auf dem Kiemendeckel befinden sich mehrere goldene Flecken.
Springmeeräschen laichen von Juni bis September auf ähnliche Weise wie die übrigen Meeräschen. Auch die Nahrungszusammensetzung und die Art, sie zu sammeln, ist gleich.
Meist treten die Fische in größeren Schwärmen auf und unternehmen Nahrungswanderungen im Laufe des Jahres.
Gefischt werden sie gewöhnlich bei diesen Wanderungen, überwiegend mit verschiedenen Ringwadennetzen und Schleppnetzen. Gute Ergebnisse bringen insbesondere so genannte Umstellungsnetze, mit denen im Meer große Abschnitte erfasst werden können. Dabei nutzt man aus, dass die Meeräschen flache Hindernisse niemals unterschwimmen, sondern versuchen, sie zu überspringen. Stossen die Fische an eine Netzsperre, so springen sie über diese hinweg und fallen in weitere, auf dem Wasser schwimmende Netze. Auch Sportangler fangen diese Art, obwohl es recht schwierig ist, sie an die Angel zu bekomme.
Gemeinsam mit weiteren Meeräschenarten werden sie in zunehmendem Maße in einigen Meeresbuchten und Lagunen halbkünstlich vermehrt gehalten.